Macht man halt so.

Mit dem „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ rief Gina Schöler ein interaktives Kunstprojekt ins Leben, das die Deutschen dazu bewegen will, wieder mehr darüber nachzudenken, was sie glücklich macht. Wohlbefinden statt Wohlstand. Seinen Ursprung hat das Ministerium für Glück an der Hochschule Mannheim, wo Gina Schöler sich an der Fakultät für Gestaltung im Masterstudiengang Kommunikationsdesign mit dem Zweig Marken-Management, Kampagnenbildung und Brand Identity befasste. In Schölers Workshops geht es im Wesentlichen um drei Fragen: Was macht uns glücklich? Was muss sich ändern? Was können wir dafür tun? www.ministeriumfuerglueck.de

Kennen Sie diesen Satz? Vielleicht aus Ihrer Kindheit, dem Arbeitsumfeld oder ist es sogar ein eigener Glaubenssatz?

Seit ich denken kann, bin ich gegen diese Einstellung in gewisser Weise allergisch. Immer wenn ich diese oder andere Aussagen wie „Das war schon immer so“ höre, macht es bei mir Klick und ich denke mir: Jetzt erst recht! Wie kann es anders gehen? Welche Möglichkeiten, Verrücktheiten und vermeintliche Utopien gibt es noch, die genau dieses festgefahrene Denken auf den Kopf stellen? Das kann durchaus provozieren, aus dem Konzept bringen und zum Nachdenken anregen – aber genau das brauchen wir heutzutage mehr denn je! Menschen, die mit neuen Gedanken raus in die Welt gehen, Werte vertreten, Haltung zeigen, lösungsorientiert agieren und andere damit mitreißen, motivieren, begeistern und dazu anstiften, ebenso etwas zum Positiven hin zu verändern.

Und denken Sie an das so treffende Zitat von Mark Twain: „Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“ Schon von der Evolution her sind wir so geprägt, immer wieder Neues auszuprobieren, mutig zu sein, neue Wege zu gehen, Probleme zu lösen und um die Ecke zu denken. Sonst wäre die Menschheit schließlich nicht dort, wo sie heute ist. Nur scheinen wir etwas festzustecken in unserem Daily Business und uns zu oft um uns selbst zu drehen. So bekommen wir im Hamsterrad eher einen Drehwurm als wirkliche Fortschritte zu machen und diese sind dringend nötig! Klar kann man auf den ausgetretenen Pfaden bleiben, es ist ja auch sicher dort – in unserer Komfortzone – nur wird man dort nichts Neues entdecken, kein Abenteuer erleben und die Welt nicht verändern.

Umdenken kann so viel Spaß machen! Probieren Sie es doch einfach mal aus! Wie? Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es ist jeden Tag möglich, die eigenen Scheuklappen abzulegen, den Autopiloten ausschalten und etwas auszuprobieren! Widersetzen Sie sich frech der „Ja, aber“-Fraktion und lassen Sie keine Ausreden gelten, warum etwas nicht funktionieren kann. Veränderung beginnt immer bei einem selbst und am besten in kleinen Babysteps. Seien Sie kreativ und starten Sie Experimente und Abenteuer im Alltag – mit einem Funkeln in den Augen und einem Lächeln im Gesicht. Sie werden sehen, wie nachhaltig das etwas mit Ihnen und den Menschen in Ihrem Umfeld macht – vor allem glücklich.

Und Glück hat ja vermeintlich Nebenwirkungen. Lassen Sie sich überraschen und denken Sie an die Worte von Astrid Lindgren: „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“

Gina Schöler, Glücksministerin

Umdenken.

Als wir, die Redaktion, sich Gedanken zum Kernthema der neuen Ausgabe unseres Kundenmagazins „Weitblick“ machten, kamen wir alle übereinstimmend sehr schnell zum Thema „neu denken“. Es fielen Schlagworte wie „umdenken“, „Komfortzone verlassen“, „über den Tellerrand schauen“ oder „Horizont erweitern“. Mitten in dieser Diskussion musste ich an ein Buch denken, das ich seit vielen Jahren im Regal habe und in regelmäßigen Abständen immer wieder hervorhole.

„Das hier ist Wasser“ von David Foster Wallace. Das Buch hat gerade mal knapp 40 Seiten und der Autor nannte es „eine Anstiftung zum Denken“. Der Text war eine Rede vor Absolventen des Kenyon College. Er befasst sich nicht mit Karriere oder Aufstiegschancen, mit Geld oder beruflichen Strukturen. Sondern damit, wie man Gewohnheiten und Einstellungen durchbrechen kann. Wie man Dinge sinnvoll hinterfragt und wie man aufhört ständig um sich selbst zu kreisen. Es ist ein Aufruf zu mehr Empathie.

Wir haben mit dieser Ausgabe des Weitblicks sicher nicht versucht, Foster Wallace nachzuahmen oder zu übertreffen. Aber es ist eine ähnliche Idee, die dahintersteht: Bestehendes nicht einfach hinzunehmen und wieder lernen zu denken und zu hinterfragen.

Wir wünschen Ihnen, unseren Lesern, viel Vergnügen bei der Lektüre, einige Denkanstöße und vielleicht die ein oder andere Idee.

Marion Treu, Leiterin Unternehmenskommunikation

Die Entdeckung der Achtsamkeit

Warum Stress kein Statussymbol ist

Deadlinedruck. Überbelastung. Zeitmangel. Verantwortung. Konkurrenzkampf. Fühlen Sie sich schon gestresst? Oder laufen Sie jetzt erst auf Hochtouren? Jeder geht anders mit Stress um, entgehen können wir ihm dabei alle nicht.

„Zunächst können alle Anforderungen in unserer Umwelt als potentielle Stressoren wirken – wir sind daher in unserem Alltag ständig mit ihnen konfrontiert.“, weiß Ruben Vonderlin.  Er ist Psychologe am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim und arbeitet dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie an seiner Promotionsarbeit zum Thema Prävention und Resilienz.

„Welche dieser potentiellen Stressoren jedoch eine Stressreaktion bei uns auslöst, ist abhängig von unserer subjektiven Interpretation. So können Stressoren durchaus auch positiven Stress auslösen, wenn wir diese Anforderung als positive Herausforderung und als bewältigbar interpretieren,  zum Beispiel eine Rede halten oder familiäre Verantwortung übernehmen.

Die Stressoren wirken dann anregend, motivierend und verleihen uns Sinn und Bedeutung.“ Wenn uns die Aufgaben, die vor uns liegen aber wie ein unüberwindbarer Berg vorkommen, setzt er ein – der negative Stress: „Wenn wir die Anforderung als nicht bewältigbar interpretieren,  Zeitdruck bei der Arbeit oder ein Schicksalsschlag, lösen die Stressoren Gefühle wie Angst und Hilflosigkeit aus.“, so Vonderlin. „Zudem ist die Intensität der Stressoren ganz unterschiedlich, so kann es sehr starke Stressoren geben, die eine Gefahr für Leib und Leben darstellen, wie ein Verkehrsunfall, oder eben kleine, zu Hauf auftretende Alltagsstressoren.“

Wenn wir Stress empfinden, laufen in unserem Körper die gleichen Mechanismen ab wie schon bei unseren Vorfahren: „Stress ist eine sehr hilfreiche Anpassung unseres Körpers auf äußerliche Bedrohungen – er bereitet sich darauf vor, auf diese Bedrohung zu reagieren. Dies ist im Kern eine sehr hilfreiche Schutzfunktion, die uns in unserer evolutionären Vergangenheit das Überleben gesichert hat und auch heute noch eine wichtige Funktion erfüllt – stellen Sie sich vor, sie begegnen einem wilden Tier. Im Körper werden dann Stresshormone – vor allem Kortisol und Adrenalin – ausgeschüttet, die zu einer Aktivierung von Körperfunktionen – zum Beispiel erhöhter Puls und stärkere Muskelspannung – führen, die uns auf Kampf- oder Fluchtverhalten vorbereiten. Gleichzeitig werden Körperfunktionen, die in dieser Situation nicht benötigt werden,  zum Beispiel Appetit und Sexualtrieb , heruntergefahren.“

Stress führt also zu einer Aktivierung des gesamten Körpers, was kurzfristig sogar sehr gesund wirkt. „Problematisch wird es, wenn die Stressreaktion chronisch anhält, wenn wir also über eine lange Zeit hinweg dauerhaft gestresst sind und keine Pausen zur Erholung und Regeneration haben. Langfristiger Stress kann dann zu psychosomatischen Beschwerden wie Schlafproblemen und Verspannungen führen und das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen.“

Burn-Out ist heute längst keine Managerkrankheit mehr, auch Berufseinsteiger leiden häufig unter Stress und Überforderung. Auf die Frage, ob die „neue Generation“ weniger belastbar ist, antwortet Vonderlin allerdings mit einem klaren „Nein diese Meinung teile ich nicht – Medienberichte und die öffentliche Meinung zu solchen Themen sind oft wissenschaftlich unbegründet und irreführend. Laut diesen wird der Generation Y zum Beispiel oft nachgesagt, dass die Ansprüche und Wünsche, sowie das Streben nach Sinn bei der Arbeit stärker ausgeprägt wären als bei vorherigen Generationen, was letztlich auch Stress auslösen kann. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass diese jedoch nicht ausgeprägter sind, als bei anderen Generationen vorher auch.“

Er führt aus: „Wenn wir uns wissenschaftliche Zahlen zu psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeitstagen anschauen, sehen wir, dass diese in den letzten Jahren stetig zugenommen haben – seit 2007 um 67,5%. Die Prävalenzrate von Burnout hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht und mittlerweile geht fast jede zweite Frühberentung  42% auf eine psychisch bedingte Erwerbsminderung zurück. Die Zahlen haben sich in der jüngeren und älteren Generation gleich entwickelt, wobei die Arbeitsunfähigkeitstage mit höherem Alter zunehmen. Hauptgründe für den Anstieg dieser Statistiken sind unter anderem die massive Zunahme von Stressoren in der Arbeitswelt in den letzten Jahren: Durch Digitalisierung und Globalisierung  haben sich die Arbeitsprozesse stärker verdichtet, sind komplexer und schneller geworden, Arbeit erfordert immer größere zeitliche und örtliche Flexibilität und auch die Tätigkeitsprofile ändern sich immer schneller.“

Was tut ein Stressforscher
eigentlich, wenn er selbst gestresst ist?

Er bestätigt sich seine Forschungsergebnisse
im Selbstexperiment:

„Durch meine Forschungsarbeit zum Thema Prävention habe ich auch begonnen regelmäßig Achtsamkeit zu üben. Dadurch habe ich gelernt, mit mehr Gelassenheit durchs Leben zu gehen, eigene automatisierte und kritische Gedanken und Gefühle zu bemerken, wohlwollend distanziert zu betrachten und komplexe Herausforderungen Schritt für Schritt anzugehen. Natürlich gibt es immer wieder Phasen, in denen ich in Stress gerate. Beim Abschalten und Erholen helfen mir dann vor allem gute Freunde, die Familie und sportliche Aktivität. Ebenso sind die Möglichkeit, allein zu sein und Ruhe in der Natur zu finden wichtige Faktoren“

Stressbewältigungs-
seminare …

… werden nicht nur über Arbeitgeber angeboten. Es gibt auch ein breites Angebot von Präventionskonzepten (nicht nur Stressbewältigung), das von den Krankenkassen angeboten wird. Wer an solchen Schulungsmaßnahmen interessiert ist, sollte sich zunächst bei seiner Krankenkasse erkundigen. 

Grob lassen sich
die Stressoren in folgende
Kategorien unterteilen:

• Krisen/ Katastrophen
(traumatischer Stress)

• Einschneidende Lebensereignisse
(z.B. Heirat, Scheidung)

• Mikrostressoren im Alltag
(Daily hassles)

• Umweltstressoren (z.B. Lärm)

• Arbeitsstressoren (z.B. Zeitdruck)

Zudem sei die positive Entwicklung zu verzeichnen, dass psychische Belastungen ernster genommen werden, psychische Erkrankungen besser und früher erkannt werden und die gesellschaftliche Stigmatisierung psychisch Erkrankter abgenommen haben.

Hier sind mehr und mehr auch die Arbeitgeber gefragt, die ihre MitarbeiterInnen bei der Stressbewältigung unterstützen können. Ruben Vonderlin, der Unternehmen zur Burnout Prävention berät, empfiehlt zwei unterschiedliche Arten der Prävention, die Arbeitgeber fördern sollten: Die Verhaltens- und Verhältnisprävention.

„Die Verhaltensprävention zielt darauf ab, Personen in einem förderlichen Umgang mit Stress zu schulen. Sie ist äußerst effektiv, es gibt gute und wissenschaftlich abgesicherte Interventionen, um den Umgang mit Stress zu verbessern. Die klassischen Stressbewältigungstrainings unterscheiden zwischen drei verschiedenen Stresskompetenzen: Die instrumentelle Stresskompetenz, wirksames Handeln und evidenzbasiertes Problemlösen, mentale Stresskompetenz,  eigene stressverschärfende Gedanken und Interpretationen erkennen und hinterfragen,  regenerative Stresskompetenz,wirksame Erholung in längeren Stressphasen, um das Stresslevel zu senken . In den letzten Jahren haben sich neben den klassischen Interventionsmethoden vor allem achtsamkeitsbasierte Verfahren mehr und mehr etabliert – auch am Arbeitsplatz. Stress entsteht oft daraus, dass wir mit der Vergangenheit hadern oder uns um die Zukunft Sorgen machen,  zum Beispiel  die Sorge, wie viel Arbeit an einem Tag auf uns zukommt . Durch Achtsamkeit können wir es schaffen, einen Schritt zurück zu treten und im jetzigen Moment zu sein, um diesen Moment – so wie er ist – annehmend und nicht bewertend wahrzunehmen.“

Es gilt also, „auch in stressigen Phasen unserem Kopf eine Pause gönnen, Zugang zu unseren eigenen Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und Bedürfnissen zu bekommen und aus dem Hier und Jetzt heraus effektive Bewältigungsstrategien zu wählen, um mit dem Stress umzugehen. Menschen, die Achtsamkeit regelmäßig üben – dies haben mittlerweile über 100 wissenschaftliche Studien ergeben – fühlen sich selbstbewusster und emotional ausgeglichener, weniger ängstlich, weniger gestresst. Ihre Konzentrationsfähigkeit ist besser, und auch ihr Immunsystem.“

Die Verhältnisprävention soll äußerliche Stressoren bei der Arbeit reduzieren und abbauen und ist ebenso wichtig wie die Verhaltensprävention: „Hierzu sollten im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements regelmäßig Gefährdungsanalysen durchgeführt und wirksame Maßnahmen abgeleitet werden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.“, so Vonderlin.

Er ist überzeugt: „Es gibt zahlreiche Vorteile einer zielgerichteten Gesundheitsförderung für Arbeitgeber. Neben dem Vorbeugen individuellen Leidens der Beschäftigten lassen sich so aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch die Arbeitsunfähigkeitstage und Frühberentungen aufgrund psychischer Belastungen reduzieren und die Produktivität steigern. Außerdem können dadurch Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit gefördert werden und auch die Arbeitgeberattraktivität nimmt zu.“

Wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen wurden, gilt nach wie vor, dass jeder auch selbst in der Verantwortung steht, die Stressbelastung bestmöglich zu bewältigen. Dabei ist nach Vonderlin vor allem die Förderung der Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung entscheidend:

„Das heißt, die Wahrnehmung zu schulen, welche Anforderungen speziell für mich besonders belastend sind und die Fähigkeit, seine eigenen automatisierten Gedanken und Gefühle wohlwollend distanziert zu betrachten. Auch die Fähigkeit, flexibel mit variablen Anforderungen umgehen zu können, ist wichtig. Dabei kann es hilfreich sein, den eigenen Handlungsspielraum zu analysieren – also was kann ich verändern, was kann ich nicht verändern. Es gibt immer auch Dinge, die ich nicht verändern kann,  zum Beispiel die Verspätung der Bahn . Sich dies bewusst zu machen und diese Dinge aktiv anzunehmen, kann den Umgang mit ihnen erleichtern und ermöglicht, mich auf die Dinge zu fokussieren, die ich verändern kann. Diese sollte ich mit einem konkreten Lösungsplan angehen, um ziel- und werteorientiert zu handeln. Des Weiteren sind ein intaktes soziales Netz und die soziale Kompetenz  Fähigkeit, sich variabel soziale Unterstützung zu holen oder auch abzugrenzen  – sehr wichtig. Nicht zuletzt sollte ich in Stressphasen immer auch bewusst Raum für Pausen und Erholung schaffen.“

„Im Stress sein“ kommuniziert zwischen den Zeilen auch stets Aktivität, Dynamik und Bedeutsamkeit. Ist Stress ein Statussymbol, ohne das wir gar nicht mehr leben wollen? Vonderlin mahnt zur differenzierten Betrachtung: „Ich denke, es ist wichtig, zwischen einer erfüllenden und herausfordernden Arbeit, die phasenweise Stress auslöst, und chronischem Stress, der gesundheitsschädlich wirkt, zu unterscheiden. Erstere stellt in vielen Fällen auch ein Statussymbol dar, das ist richtig aber auch nicht neu – das war in vorherigen Generationen auch schon der Fall. Chronischer Stress bei der Arbeit, der gesundheitsschädlich wirkt, gehört aus meiner Sicht nicht zu diesem Statussymbol. Als Konsequenz daraus sollten wir meiner Meinung nach nicht daran arbeiten, die gesellschaftliche Einstellung zur Arbeit zu ändern oder aufbrechen zu wollen, sondern daran, dass die Arbeit gesundheitserhaltend ausgeführt werden kann und nicht krank macht.

Dieses Kribbeln im Kopf

Umdenken für ein besseres Leben

Nicola Fritze gilt als eine der auffälligsten Rednerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einem unverwechselbar mitreißenden und interaktiven Stil gehört sie seit über 10 Jahren zu den Top 100 Excellence Speakers. Sie übernahm bereits mit 27 Jahren als Führungskraft Verantwortung für ihr Team in einem Dialogmarketing-Unternehmen. Ihre Erfahrungen im Verkauf und als Führungskraft ergänzte sie durch ein berufsbegleitendes Aufbaustudium in Organisationspsychologie. 2005 hat sie das „Trainer-Casting“ der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing gewonnen. Für ihre herausragende Bühnenperformance und ihre dauerhaft guten Feedbacks über ihre Vorträge erhielt sie 2010 den 5 Sterne Rednerpreis in der Kategorie „Best Performer“, eine der höchsten Auszeichnungen der Rednerbranche. www.nicolafritze.de

Nicola Fritze sagt, wir Menschen scheuen den Wandel. Einerseits ist das menschlich. Andererseits zeichnet das Leben Wandel aus – und ist ein Erfolgskonzept. Wie motiviert man sich, diesen Wandel aktiv anzugehen und zu gestalten? Wie schafft man, was man sich vorgenommen hat, anstatt sich von den guten Vorsätzen schaffen zu lassen?

Sie ermutig dazu, der Mensch zu werden, der man sein möchte – sowohl beruflich als auch privat. Im Interview spricht sie darüber, wie dies gelingen kann.

Warum und wie müssen Arbeitgeber heute umdenken, um auch morgen noch mit ihrer Firma erfolgreich zu sein?

Rasante Technologiesprünge, sich ständig wandelnde Ansprüche an die Arbeitswelt und agile Unternehmensstrukturen fordern nicht nur Umdenken, sondern auch die Bereitschaft, kritisch zu hinterfragen, was für das Unternehmen, seine Produkte bzw. Dienstleistungen und für Kunden wirklich sinnvoll ist.

Man sollte nicht jeden Hasen jagen, der gerade über das Feld getrieben wird. Und bevor etwas Neues angepackt wird, heißt es erstmal Kopf und Hände frei bekommen, indem auch losgelassen wird. Das bewusste Loslassen von Strukturen, Glaubenssätzen, Prozessen und Verhaltensweisen ist der erste Schritt im Veränderungsprozess. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn da sind auch viele Emotionen im Spiel. Zum Beispiel Angst, Wut und Unsicherheit, aber auch Neid oder Revierverteidigung spielen in Veränderungsprozessen eine wichtige Rolle und es müssen Wege gefunden werden, damit gut umzugehen. Und zwar nicht nur mit guten Argumenten auf der sachlichen Ebene, sondern besonders auf der emotionalen Ebene. Dabei hilft unter anderem eine klare und aufrichtige Kommunikation, aber auch der Mut, sich ehrliches Feedback einzuholen und gut zuzuhören.

Wie kann jeder einzelne Arbeitnehmer seinen Teil dazu beitragen, eine offene Arbeitswelt zu schaffen?

Verstehen, dass die Arbeitswelt sich in manchen Aspekten verändern muss ist das Eine – Verhalten ist das Andere. Wenn die Chefetage – von der obersten Spitze an – Tag für Tag vorlebt, dass ein anderes Verhalten, ein anderes Miteinander möglich sind, dann passiert etwas. Dann kapieren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Das war nicht nur leeres Gerede. Es bewegt sich wirklich etwas. Und ich kann mich an meinen Führungskräften orientieren. Die machen nämlich schon vor, wie es gehen kann“. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber in den meisten Unternehmen nicht. Da beten die Vorstandsetagen zwar immer wieder den Wandel vor. Sie glauben auf intellektueller Ebene auch, dass es das braucht. Aber es fehlt eben an der praktischen Umsetzung im Alltag. Verstehen ist nur der erste Schritt. Viel wichtiger ist das Verhalten im Alltag: sichtbar, erlebbar, eindeutig. Und unser Verhalten wird eben auch maßgeblich durch unsere Emotionen angetrieben. Wenn das „neue“ Verhalten erlebt wird, ist ein wichtiger Schritt hin zum nachhaltigen Wandel getan! Und jeder einzelne wird ermutigt, seinen Teil dazu beizutragen.

Wie können auch vermeintlich Unkreative dazu ermutigt werden, ihre Komfortzone zu verlassen und den Impuls zum Kreativsein zu finden?

Wichtig ist, jedem so viel wie möglich Gestaltungsmöglichkeiten zu geben. Je mehr jeder einzelne spürt, dass er nicht nur gehört wird, sondern mitgestalten kann, stärkt das seine Selbstwirksamkeit. Das ist eine wichtige Voraussetzung für das Selbstvertrauen, das es braucht, um die Komfortzone zu verlassen. Wir müssen die Menschen ins Handeln bringen, anstatt ihnen nur gut zuzureden. Sie brauchen Erfahrungen, die ihnen Schritt für Schritt ihre Ängste und Unsicherheiten nehmen. Nur wenn Menschen sich verHALTEN, gewinnen sie langsam HALT und dann auch eine neue HALTUNG. Hat man dann eine Haltung, die Kreativität ermöglicht, braucht es Zeit, Mut und Neugier, um dann auch auf neue Ideen zu kommen.

„Das haben wir schon immer so gemacht.“ – Routine hat viele Vorteile kann manchmal aber auch Bremse sein. Wann sollten eingeübte Abläufe neu hinterfragt werden?

Ja, das stimmt. Routinen machen uns effektiv, geben uns Sicherheit und das Gefühl von Kontrolle. In Zeiten wie diesen sehnen wir uns genau danach, denn die vielen rasanten Entwicklungen kosten uns auch Kraft und machen uns unsicher. Deshalb ist es nur zu verständlich, dass Menschen sich zuweilen schwertun, Routinen aufzugeben. Ich bin auch kein Freund von „immer raus aus den Routinen“! Ich halte es für wichtig, Routinen zu hinterfragen, wenn sie entweder nicht mehr zieldienlich sind, oder sie uns nicht (mehr) gut tun.

Und dann gilt es, neue Routinen zu entwickeln, mit denen wir die alten überschreiben, d.h. die alten Routinen zu verlernen und die neuen zu erlernen. Wichtig ist hierbei, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen, sondern Schritt für Schritt vorzugehen. So verhindern wir Frust. Hören wir von den Beteiligten dann ein „das haben wir aber immer so gemacht“, dann gilt es, dies auch zu würdigen, dass es eine Zeitlang genau so auch gut und richtig war und dass sich nun die Zeiten geändert haben und es sinnvoll ist, zu überlegen, wie es besser gehen könnte.

Wie kann man als Arbeitgeber seine Mitarbeiter-
Innen aber auch als Arbeitnehmer seine Kolleg-
Innen motivieren, über Prozesse neu nachzudenken und bewusst aus der Routine auszubrechen?

Wir sind motiviert, wenn wir wissen wofür es gut sein soll. Wenn wir eine überzeugende Antwort auf die Frage „WARUM?“ bekommen. Wenn wir einen Sinn erkennen, der für uns auch einen Wert hat, können wir Veränderungen akzeptieren und uns dann auch dafür engagieren. Wie eben schon gesagt, ist es immer sinnvoll eine Routine kritisch zu hinterfragen, wenn wir nicht zum gewünschten Ergebnis kommen oder sie uns Kraft und Nerven kostet. Manchmal hilft auch erst der Blick von außen oder ein Feedback, das dazu einlädt, bestimmte Routinen kritisch zu hinterfragen.

Wie können wir uns selbst motivieren,
offen zu sein für Neues?

In meinen Vorträgen stelle ich immer mein sehr einfaches aber wirkungsvolles Modell zur Selbstmotivation vor. Dabei geht es darum, sein Denken, sein Handeln und seine Wahrnehmung bewusst zu steuern. Denn die emotionale und mentale Stimmung hängt davon ab, was wir denken, wie wir uns verhalten und wie wir uns und unsere Umgebung wahrnehmen. Während meines Vortrags macht das Publikum Erfahrungen, wie man in jedem der drei Bereiche etwas verändern kann. Das ist immer sehr spaßig. Und so soll es sein, denn mit Humor packen wir alles leichter an. Wichtig ist, zu verstehen: Verändern wir etwas an unserem Verhalten, verändert sich automatisch auch unser Denken und unsere Wahrnehmung. Oder verändern wir unsere Wahrnehmung, verändert sich unser Denken und Handeln. Und verändert sich unser Denken, verändert sich auch unser Handeln und unsere Wahrnehmung. Die drei Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. Die Kunst besteht darin, in kleinen Schritten die Veränderungen anzupacken, die man sich für sich wünscht.

Wie geht man konstruktiv mit Selbstzweifel und Unsicherheiten um?

Indem man an aller erste Stelle sich selbst nicht dafür verurteilt, dass man Selbstzweifel und Unsicherheiten hat, sondern sich fragt, was das Gute daran ist, dass wir Selbstzweifel und Unsicherheiten haben. Denn unsere Gefühle sind ein wichtiger Kompass für uns, der uns zeigt, in welche Richtung wir gehen sollten, was gut für uns ist. Und auch in den sogenannten negativen Gefühlen stecken für uns wichtige Impulse: Wir bereiten uns besser vor, prüfen nochmals unser Vorhaben, holen uns Unterstützung, sammeln noch mehr Informationen… all das ist doch durchaus sinnvoll. Wenn die Selbstzweifel und Unsicherheiten allerdings ein gesundes Maß überschreiten und uns auf Dauer ausbremsen, dann ist es manchmal ratsam, sich einen Coach oder Therapeuten zu suchen.

Gibt es hier Unterschiede zwischen Mann und Frau?

Frauen neigen eher zu Selbstzweifeln und sind oft sehr kritisch sich selbst gegenüber. Warum das so ist, sprengt hier den Rahmen – da gibt es unterschiedliche Theorien. Ich kann nur alle Menschen – Frauen UND Männer – dazu ermutigen, ihre Gefühle ernst zu nehmen, sich mit ihnen konstruktiv auseinanderzusetzen, sie als nützlichen Kompass anzunehmen und auch über ihre Gefühle zu sprechen – das wiederum fällt Männern tendenziell schwerer.

Wenden Sie Ihre Motivations-Tipps auch bei
sich selbst an? Klappt es jedes Mal?

Ja, ich bin eine Frau der Praxis. Ich spreche und schreibe nur über das, was ich selbst ausprobiert und für nützlich befunden habe. Wenn etwas nicht klappt, liegt es entweder daran, dass ich zu große Schritte bzw. zu viel auf einmal gemacht habe, oder es nicht der Weg meines Herzens war.

Was ist der Schlüssel zum Glück?

Es gibt einen ganzen Schlüsselbund zum Glück. Die Schlüssel, die für mich am besten funktionieren sind Dankbarkeit, Bewegung und anderen Gutes tun. Bei der Dankbarkeit ist es wichtig, dass sie aufrichtig vom Herzen kommt und ich auch für die „kleinen“ Dinge des Lebens dankbar bin. Aber natürlich auch für die großen Geschenke, die ich vom Leben bekomme. Bewegung macht mich glücklich, weil es mir einfach guttut. Ich praktiziere schon sehr lange Yoga, was für mich viel mehr ist, als Bewegung. Es ist eine Lebensphilosophie. Manchmal powere ich mich aber auch gerne auf meinem Indoor-Bike aus. Und ich gehe regelmäßig morgens spazieren – daraus ist auch mein YouTube-Kanal mit den Morgenspaziergängen zum Thema „Wage Deinen Wandel“ entstanden. Es macht glücklich, in der Natur zu sein. Anderen etwas Gutes tun, ist im Großen wie im Kleinen sehr wirksam. Das beginnt in der eigenen Familie, über die Freunde, Nachbarn, Kindergarten, Schule… bis hin zum Ehrenamt. Ich bin der Überzeugung, dass viele Menschen sehr viel glücklicher wären, wenn sie sich mehr sozial engagieren würden. Und unsere Gesellschaft wird in Zukunft noch viel mehr von unserem ehrenamtlichen Engagement abhängig sein. Letztendlich nutzen all die Schlüssel jedoch nichts, wenn man nicht tief in seinem Herzen weiß, dass man es verdient hat, glücklich zu sein.

Das Interview führte Sarah Gröhbühl

EIN LAND DENKT UM

Nur noch kurz die Welt retten

Selbst zum Wandel werden, den man sich wünscht

Wie kam es zu der Idee, die Initiative
„Jetzt retten wir die Welt“ ins Leben zu rufen?

2015 schrieb uns der Kosmos Verlag eine E-Mail, ob wir nicht Lust hätten, ein Buch für sie zu schreiben. Sie hatten unseren Blog www.fuereinebesserewelt.info entdeckt und stellten sich vor, dass wir ähnliche Themen in einem Buch zusammenfassen könnten. Gemeinsam mit unserer Lektorin setzten wir uns zusammen und entwickelten ein Konzept für das Buch. Dabei fragten wir uns, wie das Buch aussehen müsste, damit es die Menschen gerne lesen. Was wäre wirklich hilfreich? Dabei erkannten wir, dass es ja eigentlich gar nicht darum geht, dass die Menschen ein Buch kaufen und lesen. Es geht darum, dass sie ihr Leben verändern. Dass sie anders und vor allem auch weniger konsumieren. Dazu müssen sie Gewohnheiten verändern – und wie jeder weiß, ist das gar nicht so leicht. Deshalb haben wir viel darüber nachgedacht, wie wir die Menschen bei ihren Veränderungen motivieren können. Und da kam uns die Idee, das Ganze spielerisch anzugehen: Wir entwickelten lauter kleine Experimente und Anleitungen für konkrete Aktivitäten, von uns Aktionen genannt. Jeder kann sich so seinen Bereich aussuchen – Essen, Kleidung, Mobilität oder etwas anderes – und hier mit kleinen Schritten nach und nach immer wieder ein Stückchen mehr verändern. Als wir bei diesem Konzept angelangt waren, war klar, dass es zum Buch auch ein interaktives Pendant geben muss. Und so entwickelten wir die Website www.jetztrettenwirdiewelt.de – eine Art Online-Akademie für alle, die ihr Leben öko-sozialer gestalten wollen. Hier findet man nicht nur die Aktionen von uns, sondern auch von vielen anderen Menschen und Organisationen.

Kann jeder zum Weltretter werden?

Ja. Einfach das Buch kaufen oder auf die Website gehen. Dort kann man sich das Themengebiet aussuchen, wo einem die Veränderungen am einfachsten, dringendsten oder schönsten erscheinen – Aktion aussuchen und los geht’s. Schritt für Schritt kann man hier der Anleitung folgen und die Welt wieder ein Stückchen besser machen. Alle, die etwas bewegen wollen, stecken ja in so einem Dilemma: Auf der einen Seite ist es wirklich dringend. Was wir zurzeit als Einzelner, als Unternehmen und als Gesellschaft tun, ist weit davon entfernt, genug zu sein. Die Klimakrise und das weltweite Artensterben sind zum Beispiel wirklich sehr reale Bedrohungen. Es muss uns klar sein, dass wir aus Bequemlichkeit gerade die Existenz unserer Enkel und Urenkel, aber auch Mitgeschöpfe aufs Spiel setzen. Gleichzeitig ist es so, dass wir nicht in diese Selbstoptimierungsfalle hineingeraten. In unserer sogenannten Leistungsgesellschaft soll ja jeder ständig immer besser werden. Das ist mit ein Grund für krankmachende Konkurrenz, Kampf und Konflikte. Deshalb müssen wir bei aller Dringlichkeit, die geboten ist, gleichzeitig lernen, uns selbst auch dann anzunehmen, wenn wir etwas nicht hinkriegen. Wir sagen deshalb gerne, dass unsere Aktionen Experimente sind: Wir probieren aus, wie es besser gehen kann. Aber es gibt auch Variablen, an denen jeder drehen kann. Und Scheitern und Fehler machen sind ja per Definition Teil von Experimenten. Wir müssen also nicht alles immer perfekt hinkriegen. Auch wenn das angesichts des Zustands unseres Planeten wirklich dringend notwendig wäre. Es ist genau dieses Dilemma, das wir aushalten müssen.

Warum waren die Chancen, die Welt zu retten,
noch nie so gut wie heute?

Es gibt ja nicht gerade wenige Menschen, die sagen „ach, ich als Einzelner kann ohnehin nichts ausrichten“ oder „Es gibt so viel Schlechtes in der Welt, wie soll man da etwas tun?“ Aber wir müssen uns bewusst machen, dass das alles Ausreden sind. Es ist natürlich sehr viel bequemer, die Verantwortung wegzuschieben, als zu sagen: „Ich bin Teil der Zerstörung unserer Erde!“ Diese Erkenntnis tut weh. Zumal, wie in der Antwort vorher beschrieben, wir uns eingestehen müssen, dass wir nicht perfekt sind, also immer auch Teil des Problems sind. Das erfordert Mut. Deshalb sagen wir lieber „Ach, da kann ich eh nichts tun“ und machen weiter wie bisher. Dabei steht uns hier in Deutschland so viel zur Verfügung: Wir sind im Schnitt so wohlhabend wie kaum andere Menschen auf der Erde. Wir haben so viel Wissen, wie es das noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte gab. Wir haben das Internet und kommen ganz einfach an alles Wissen heran und können uns mit anderen vernetzen und organisieren. Wir leben – wenn wir uns trauen – in einer recht großen gesellschaftlichen Freiheit. Also fragen wir uns beide: Was müsste denn noch geschehen, dass die Menschen in diesem Land sagen: „Ja, wir können die bessere Welt erschaffen!“

Wie ist die Resonanz?

Die Resonanz ist sehr viel größer, als wir uns das gedacht hätten. Auf der Website zählen wir aus Datenschutzgründen keine Zugriffszahlen. Deshalb können wir nicht genau sagen, wie viele Menschen hier teilnehmen. Aber das Buch ist bereits im fünften Nachdruck und wir kriegen immer wieder Zuschriften von Menschen, die uns berichten, dass sie es regelrecht durcharbeiten und dass das ihr Leben komplett verändert. Auch bei der Konferenz für eine bessere Welt – die wir 2018 organisiert haben und die 2020 wieder in Hamburg stattfinden soll – haben wir sehr viel positives Feedback auf die Initiative bekommen.

Welche Veränderungen konnten bereits realisiert werden, welche Projekte sind aktuell in Arbeit?

Wir selbst haben nach Erscheinen des Buches eine Expedition gestartet, wie wir das genannt haben. Das heißt, wir haben uns Monat für Monat andere Aktionen vorgenommen, diese umgesetzt und das per Videokamera dokumentiert. Das Video-Tagebuch findet man auch auf der Website www.jetztrettenwirdiewelt.de. Dabei haben wir manche Aktionen selbst das erste Mal gemacht. Zum Beispiel die Aktion „Klamottenkur“ von der Organisation „Modeprotest“. Dabei lebt man einen Monat lang mit nur 50 Kleidungsstücken (oder weniger, wenn man möchte). Anderes haben wir schon zuvor gemacht. Aber es war dennoch gut, sich das ein oder andere Thema noch einmal bewusst vorzunehmen. So reduzieren wir unseren Plastikkonsum schon seit Jahren. Aber angespornt durch die Aktion sind wir hier nochmal einen echten Schritt weitergekommen. Momentan wenden wir uns nun eher der Frage zu, wie sich Menschen gemeinsam in Projekten organisieren können, um zusammen bessere Alternativen auf die Beine zu stellen. Wenn Menschen zum Beispiel eine Verbrauchergemeinschaft gründen, einen Gemeinschaftsgarten, eine Bürgerinitiative oder ein öko-faires Unternehmen. Dazu erscheint im Mai unser nächstes Buch mit dem Titel „Faironomics“.

Der Wunsch nach Wandel ist groß in der Gesellschaft. Wie kann man in den Köpfen verankern, dass Wandel nur dann funktioniert, wenn wir alle Teil der Lösung werden?

Wir müssen vor allem akzeptieren, dass wir beides sind. Wir hören zum Beispiel engagierte Menschen sagen: „Ich fahr doch schon kein Auto. Da kann ich es mir doch gönnen für mein einwöchiges Retreat nach Indien zu fliegen“. Das ist natürlich Selbstbetrug, denn man tut so, als könnte man das gegeneinander aufwiegen – man schadet der Umwelt ganz erheblich, bildet sich aber ein, dennoch Teil der Lösung zu sein. Doch wir alle sind immer beides. Erst wenn wir das akzeptieren, auch wenn das schmerzhaft sein kann, können wir sehen, wo unsere Handlungsspielräume sind. Dann brauchen wir nicht auf die Politiker oder Wirtschaftsbosse warten, dass sie etwas für uns verändern, sondern können es selbst tun. Und es gibt so unglaublich viel, was wir tun können, wenn wir uns mit diesem selbstehrlichen Blick betrachten. Wohlgemerkt, ohne uns deshalb selbst zu verurteilen. Sobald wir uns selbst dafür verurteilen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir nicht mehr hinsehen und unsere Handlungsspielräume, die Welt zu verändern, schrumpfen dramatisch.

„Ich würde ja gerne etwas verändern, aber mir fehlt einfach die Zeit.“ oder „Veränderung ist Aufgabe der Politik.“ – Argumente, die Sie sicher häufig hören. Wie können Sie hier vom Gegenteil überzeugen?

Ja, das hören wir oft und das sind natürlich Ausreden. Es ist der Versuch, die Verantwortung wegzuschieben, um nicht erkennen zu müssen, wie schrecklich wir uns oft selbst verhalten. Das ist verständlich, denn wir leben in einer Welt, in der alle perfekt sein sollen und wollen. Sich selbst so ein eklatantes Fehlverhalten einzugestehen, wie aus Bequemlichkeit die Überlebenschancen unserer Kinder, Enkel und Urenkel aufs Spiel zu setzen, ist natürlich eine echte emotionale v

Wie kann jedes Jahr zum besten unseres Lebens werden?

Wir haben mittlerweile ein kleines Ritual: An jedem Silvester nehmen wir uns Zeit, um das vergangene Jahr auszuwerten. Was lief gut, was nicht? Wovon wollen wir mehr, wovon weniger? Welche Träume und Ideen sind offen geblieben oder dazu gekommen? Was sind unsere Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir gewonnen haben? Und am Neujahrstag nehmen wir uns Zeit, um das nächste Jahr zu überdenken: Welche Träume und Ideen wollen wir in den kommenden 12 Monaten verwirklichen? Was braucht die Welt? Was würde unserem Leben Sinn geben? Das kann etwas Privates oder Berufliches sein. Daraus entwickeln wir einen ganz groben Plan von Dingen, die wir tun wollen. Jeweils am Monatswechsel kommen wir dann zusammen, um uns zu fragen: Was haben wir im letzten Monat getan, um unsere Träume und Ideen zu verfolgen? Was hat gut geklappt und was nicht? Warum ist das so? Und was wollen wir im kommenden Monat tun? Wer möchte, kann das auch in jeder Woche und an jedem Tag tun. Auf diese Weise verliert man seine Träume nicht so leicht in der Hektik des Alltags aus dem Blick. Man übt sich darin, zwar in kleinen Schritten, aber beharrlich Lebensträume zu verfolgen. Die Glücksforschung hat gezeigt, dass diese am glücklichsten machen, wenn sie dem eigenen Leben Sinn verleihen. Und am meisten Sinn verleihen sie, wenn man dabei über sich selbst hinausdenkt. Wie eben schon skizziert. Also weniger: „Was kann ich mir Gutes tun?“ Sondern vielmehr: „Was kann ich anderen Gutes tun?“ Die anderen können andere Menschen sein, Tiere, Pflanzen. Heute oder auch Generationen nach uns. Auf diese Weise bekommt unser Leben eine größere Bedeutung und das erfüllt uns wiederum mit Zufriedenheit und einem tieferen Glück.

Was wünschen Sie sich für die Weltgesellschaft in den nächsten zehn Jahren? Wie können wir das gemeinsam erreichen?

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Dinge einerseits sehr schnell verändern – wenn wir zum Beispiel mal die Technik nehmen. Auf der anderen Seite treten viele wichtige Prozesse auf der Stelle. Im Grunde sind wir Menschen seit Jahrtausenden gleichgeblieben, nicht nur in unseren ureigenen, archaischen Verhaltensweisen, sondern auch darin, was unsere tiefen Wünsche und Sehnsüchte, Bedürfnisse und Vorstellungen von einem glücklichen Leben betrifft. Die Technologie hat jedoch eine unnatürliche Geschwindigkeit in unser Leben gebracht. Sie hat unsere tragenden, sozialen Institutionen so sehr verändert, dass wir als Individuen kaum noch hinterherkommen. Während wir, um gesund und glücklich sein zu können, funktionierende, kooperierende Gemeinschaften benötigen, gewähren wir einem System, welches das Gegenteil hervorruft und honoriert so viel Raum, dass es droht, uns unserer ureigenen Bedürfnisse als Menschen zu berauben. Wir verlieren den Boden unter den Füßen, hasten dem Machbaren hinterher, lassen Algorithmen entscheiden, setzen auf Geschwindigkeit und Effizienz und merken nicht, wie krank uns das als Weltgesellschaft macht. Der erste und wichtigste Schritt wäre also, sich wieder an den grundsätzlichen Fragen des Lebens auszurichten. Nicht zu fragen, wie wir das größtmögliche äußere Wachstum oder den schnellsten Effekt bekommen, sondern das größtmögliche innere Wachstum und den nachhaltigsten Effekt. Mit anderen Worten, wir müssen die sich ständig beschleunigende Megamaschine, die uns immer weiter fordert, verlangsamen. Wir müssen uns das Menschsein bewahren und an manchen Stellen womöglich zurückerobern. Wir sollten uns überlegen, in welcher Welt die Menschen in hundert Jahren leben wollen und dann zehn Jahre daran arbeiten, eine Weiche dorthin zu stellen. Unsere Generation, die Menschen von heute sind womöglich die letzten, die dies noch können, bevor der Tipping Point erreicht ist.

Das Interview führte Sarah Gröhbühl


Den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, empfinden immer mehr Menschen als unverzichtbar für ein positives Lebensgefühl. Wie sich Nachhaltigkeit mit spielerischer Leichtigkeit in den Alltag integrieren lässt, dafür haben Ilona Koglin und Marek Rohde spannende Tipps und viele neue Ideen – angefangen von Ernährung und Wohnen bis zu Reisen in die weite Welt.

Ilona Koglin und Marek Rohde

Digital Detox

Leben unplugged

Digitales Fasten

Von 1010 Befragten ab 14 Jahren
in Deutschland, 2017…

… haben 11% die digitale Pause noch
nicht ausprobiert, haben es aber vor.

… verzichten 9% regelmäßig
für eine Stunde auf digitale Medien.

… haben 38% kein Interesse
an Digitaler Entgiftung.

… waren 20% schon mal über einen
oder mehrere Tage nicht per Mail,
Social Media oder Handy erreichbar.

… haben 15% versucht zu verzichten,
aber sind gescheitert.

… haben 44% den bewussten Verzicht
auf digitale Medien schon einmal
ausprobiert.

Quelle: Bitkom via Statista

Es ist unser ständiger Begleiter. Von Wecker, Zeitung, Kalender, Uhr, Adressbuch, Navi und Taschenrechner über Emails und Messenger bis hin zu MP3-Player, Konsole und Fitnesstracker – unser Smartphone verwaltet unseren gesamten Alltag. Unser digitales Leben passt in knapp 90cm². Doch was passiert, wenn wir den Stecker ziehen? Droht uns der soziale Exitus oder birgt die Akustikversion unseres Alltags etwa ungeahnte Vorteile? Für Ulrike Stöckle liegen diese auf der Hand. Sie ist als Gründerin von THE DIGITAL DETOX® Anlaufstelle zu Themen im Kontext der Veränderungen von digitalen und medialen Nutzungsverhalten. Die Diplom-Betriebswirtin und geschäftsführende Inhaberin der Agentur für nachhaltige Kommunikation bietet Seminare, Workshops und Vorträge rund um die digitale Entgiftung an und ist Organisator der ersten Digital Detox Camps in Deutschland.

Warum sollten wir uns alle mit dem Thema Digital Detox auseinandersetzen?

Wir erleben eine drastische Veränderung der Arbeitswelt, neues Arbeiten oder auch NEW WORK genannt, ermöglicht es uns, von überall und wann wir wollen zu arbeiten. Somit hat sich auch die Art der Kommunikation und vor allem die Geschwindigkeit in den letzten Jahren völlig verändert. Mittlerweile arbeiten 54% der Festangestellten mobil. Sie erledigen ihre Arbeit von wechselnden Orten aus oder auf Reisen und nutzen dabei Laptops, Smartphone und Tablets. Always on oder ständige Erreichbarkeit hat Vorteile, in der Tat, doch die Kehrseite der Medaille sind Konzentrationsmangel durch Unterbrechungen, Schlafstörungen bis hin zu digitaler Erschöpfung. Wer nicht mehr abschaltet und sich Pausen im Offline-Modus gönnt, ist besonders exponiert. Ich empfehle, mindestens einen Tag das Smartphone wegzulegen und dem Gehirn mal eine Ruhepause zu gönnen. Die wenigsten können dies jedoch, da sie völlig auf das Gerät konditioniert sind. Wer es jedoch ausprobiert, wird schnell entdecken, wie erholsam solche Digital Detox Tage sein können.

Wie bringt uns die Digitale Entgiftung persönlich und beruflich weiter?

Es ist schwierig, konkrete wissenschaftliche Aussagen zu den Langzeitfolgen exzessiver Smartphone-Nutzung und ständiger Erreichbarkeit zu machen. Welche Auswirkungen es auf unsere Gesundheit und unseren Geist haben kann, zeigt sich am Multitasking.

Multitasker entwickeln chronische Aufmerksamkeitsstörungen. Abgelenktheit, innere Unruhe, schlechtes Zeitmanagement und Ungeduld sind nur ein paar der Anzeichen der täglichen Reizüberflutung. Hier hilft es, gezielt Offline-Zeiten zu vereinbaren und digitale Geräte auszuschalten. Nur dann kann das Gehirn sich vom Information Overflow regenerieren. Persönlich ermöglicht Digital Detox, endlich wieder Dinge zu tun, die man schon sehr lange vor sich herschiebt. Oder einfach mal gar nichts zu tun. Dies fördert enorm das Glücksgefühl und die Zufriedenheit.

Warum sollte es auch im Interesse des Arbeitgebers sein, dass seine MitarbeiterInnen nicht permanent erreichbar sind?

Unternehmen, die von ihren Mitarbeitern ständige Erreichbarkeit und Aktivität verlangen, laufen Gefahr, ihre wichtigste Ressource – kreative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – zu überfordern und gegebenenfalls auch zu verlieren. Für alle Beteiligten sollte klar sein, wann Mitarbeiter erreichbar sein sollten. Ständige Erreichbarkeit stellt heute das Hindernis Nummer eins für effizientes Arbeiten dar. Laute Büros, parallele Kommunikationskanäle, ein steter Strom an neuen Informationen und die Schwierigkeit zu entscheiden, was unsere Aufmerksamkeit am meisten benötigt. Sich ganz auf eine Sache fokussieren können, ist zu einer ebenso raren wie entscheidenden Fähigkeit im Arbeitsalltag geworden. Wenige Unternehmen haben bereits dahingehend eine digitale Unternehmenskultur entwickelt, die den neuen Arbeitsformen Rechnung trägt. Andere haben sich von Großraumbüros sowie Kollaboration-Tools wieder verabschiedet und organisieren Meetings ohne Smartphone und Co. oder reduzieren gezielt Email-Aufkommen und Chat-Benachrichtigungen.

Die Kommunikation im Arbeitsalltag der meisten spielt sich auf digitalen Kanälen ab. Welche Weichen sollte ein Arbeitgeber stellen, um seine MitarbeiterInnen beim digitalen Fasten zu unterstützen?

Das Thema zum Thema im Unternehmen machen, gemeinsam diskutieren und entscheiden, wie wollen wir überhaupt intern und extern kommunizieren. Wenn ein Arbeitnehmer alle acht Minuten bei seiner Tätigkeit gestört wird, dann muss man sich nicht wundern, dass er verlernt hat, konzentriert arbeiten zu können. Hier setzen wir mit unserer Beratung in Unternehmen an, helfen dabei, mindestens 30 Prozent der Emails oder Benachrichtigungen zu reduzieren. Auch das Thema Urlaubsvertretung wird anders strukturiert. Kein Arbeitnehmer sollte sich verpflichtet fühlen, Mails und Anrufe in den Ferien zu beantworten. Auch keine nach seiner Rückkehr, denn eine gut strukturierte Vertretung erledigt das. Ein Mitarbeiter sollte durch „Ruhestunden“ und „Bitte nicht stören“ frei entscheiden können, wann er im so genannten Deep Work Modus ist, also über einen längeren Zeitraum konzentriert und ohne äußere Störungen arbeiten kann. Denkerzellen, ruhige Ecken im Büro und die Möglichkeit, sich für ein Powernapping zurückzuziehen, wären räumliche Hilfestellungen, die sich bereits in vielen modernen Büros durchgesetzt haben.

„Jedes Unternehmen benötigt eine Digitalstrategie als Basis für eine nachhaltige Personalpolitik und Unternehmenskultur.“, so Ihr Zitat auf Ihrer Website. Wie kann eine solche Digitalstrategie aussehen und wie kann sie nachhaltig implementiert werden?

Damit eine digitale Transformation im Unternehmen gelingt, muss die Führungsebene handeln. Die Unternehmenskommunikation sollte den digitalen Wandel anstoßen, die Voraussetzungen im Unternehmen hierfür schaffen und kommunizieren. Die größte Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, sich einerseits selbst auf den Wandel einzulassen, diesen mit und durch die interne Kommunikation vorzuleben. Dafür bedarf es eines grundlegenden Kulturwandels im Unternehmen. Mit neuen Technologien ändern sich nicht nur die Medien, über die kommuniziert wird. Der digitale Veränderungsprozess muss auch kompensieren, was den Mitarbeitern an gelernten Abläufen oder jahrzehntelang entwickelten Strukturen wegbricht. Entwickelte Resonanzräume innerhalb der Unternehmen bieten hierbei die Möglichkeit zum Dialog zwischen Führungskräften und Mitarbeitern – Basis einer nachhaltigen Personalpolitik. Jeder Mitarbeiter wird von Anfang an in alle Veränderungsprozesse miteinbezogen, zum Beispiel mit agilen Arbeitsmodellen und innovativen Methoden. Im Gegensatz zur bloßen Weiterbildung sollten Mitarbeiter begeistert werden, um Prozesse neu zu erfinden und die klassischen Strukturen bereitwillig auf den Kopf zu stellen.

Wie begegnen Sie Kritikern, die sowohl privat als auch beruflich ständige Erreichbarkeit voraussetzen?

Jeder Mensch empfindet Belastung und Stress ganz unterschiedlich. So auch permanent „on“ und rund um die Uhr erreichbar zu sein. Im Urlaub täglich Geschäftsnachrichten zu beantworten, gehört zur Regel und nach dem Aufwachen geht der erste Handgriff zum Smartphone. Für die einen stellt dies überhaupt keine Belastung da, andere dagegen wünschen sich einen Feierabend und genießen die Auszeit. Die digitale Arbeitswelt mit flexiblen Arbeitszeiten und Home-Office verspricht Freiheit, da wir von überall arbeiten können. Doch statt freier zu sein stehen wir immer unter Strom und schalten nicht mehr ab. Ständige Erreichbarkeit ist bereits im Arbeitsschutzgesetz als psychische Belastung eingestuft. Es gibt bereits den Begriff „Digitaler Burnout“ und die Anzahl an Menschen, die massiv unter Stress und Schlafstörungen leiden, steigt ständig. Irgendwann ist dann „Game-Over“. Arbeitgeber sollten also genau überlegen, wie sie mit dem Thema im Unternehmen umgehen. Einige Konzerne schalten zum Beispiel die Server für Geschäftsemails ab 18 Uhr ab, bei SAP gibt es mittlerweile einen Direktor für Achtsamkeit.

Das Interview führte Sarah Gröhbühl

News & Events

Vertragsverlängerung setzt Zeichen für die Zukunft

Bis 2025 hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) ihren Vertrag über die Austragung ihrer Jahrestagung in Mannheim verlängert und gibt damit ein richtungsweisendes Signal.

Um auch zukünftig für hochkarätige Kongresse in dieser Größenordnung als Veranstaltungsort attraktiv zu bleiben, soll das Congress Center Rosengarten erneut wachsen.

„Das Engagement aller Leistungsträger in der Stadt hat den Vorstand der DGK erneut überzeugt, auch künftig in Mannheim zu tagen. Neben der guten Erreichbarkeit gehört der Rosengarten mit seiner zentralen Lage zu den optimalen Austragungsorten für unsere Jahrestagung. Dass man hier mit Fortschrittsgeist nachhaltig daran arbeitet, das Kongresshaus für die wachsenden Anforderungen der medizinischen Fachgesellschaften zu rüsten, hat uns in unserer Entscheidung noch einmal bestärkt.“, so Dr. Konstantinos Papoutsis, Geschäftsführer der Gesellschaft.

Auch aufgrund der richtungsweisenden Entscheidung der DGK fand der Antrag der Mannheimer Kongress- und Eventagentur auf einen Ausbau des Congress Centers Rosengarten in der letzten Aufsichtsratssitzung im Dezember 2018 einhellig Zuspruch.

Bürgermeister Michael Grötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der m:con – mannheim:congress GmbH,  zeigt sich erfreut: „Der m:con ist es gemeinsam mit der Stadtverwaltung und allen relevanten Akteuren gelungen, die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. von den Standortqualitäten der Quadratestadt zu überzeugen. Herausragende Kongresse wie dieser generieren Umsatz für Hotels, Gastronomie und Einzelhandel und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt. In Anbetracht eines stets härteren Wettbewerbs unter den deutschen Kongresszentren und steigenden Anforderungen an Kongresse, gilt es, das Congress Center Rosengarten durch einen Ausbau auch für die Zukunft optimal aufzustellen.“

m:con Geschäftsführer Johann W. Wagner und Bastian Fiedler unterstreichen: „Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine Erweiterung des Congress Centers Rosengarten unumgänglich. Die großen medizinischen Fachgesellschaften formulieren hier deutlich ihren Bedarf. Dass die erfolgreiche Zusammenarbeit der Teams der DGK und der m:con Motor für ein weiteres Wachstum des Rosengartens ist, freut uns sehr. Ebenso, dass die Stadt und alle Leistungsträger die Bedeutung der Geschäftsreisenden und Kongressgäste für Mannheim erkannt haben und hier die entsprechenden Weichen gestellt wurden. Dies zeigt, dass Mannheim eine der führenden Kongressdestinationen Deutschlands ist.“

Der Ausbau soll im Rahmen der Brandschutzsanierung des Altbaus bis 2023 realisiert werden. Geplant ist ein variabler Saal über dem Mittelfoyer zwischen Alt- und Neubau, der mit rund 600 m² in bis zu fünf Workshop Einheiten aufgeteilt werden kann. Im Plenum sollen bis zu 450 Personen Platz finden. Darüber hinaus soll der neue Raum ebenfalls als mögliche Erweiterung der zweiten Foyerebene zum Beispiel als Ausstellungsfläche genutzt werden können.

v.l.n.r.: Roman Kopf, Johann W. Wagner, Bastian Fiedler, Dr. Ulrike Lorenz, Dr. Stephan N. Barthelmess

Stärkere Vernetzung und Synergien schaffen

m:con und Kunsthalle Mannheim schließen Kooperationsvertrag

Um eine stärkere Vernetzung und organisatorische Zusammenarbeit zu erreichen, haben die Kunsthalle Mannheim und die m:con – mannheim:congress GmbH eine Kooperation vereinbart. Dadurch sollen die Synergien der Nachbarschaft am Friedrichsplatz und der institutionseigenen Kompetenzen noch stärker genutzt werden. Die beiden 100-prozentigen Töchter der Stadt Mannheim werden zukünftig Angebote und Dienstleistungen auszutauschen. Ebenso ist von beiden Institutionen eine Öffnung zur Stadtgesellschaft gewollt.

m:con Geschäftsführer Johann W. Wagner: „Der Kooperationsvertrag bildet die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit, um unter anderem einen Mehrwert in den Bereichen Vertrieb von Räumen sowie Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zu schaffen. Durch die enge Zusammenarbeit der innerstädtischen Partner m:con und Kunsthalle können wir außerdem den ganzheitlichen Auftritt der Quadratestadt über die Stadtgrenzen hinaus noch intensivieren.“

„Die Kunsthalle Mannheim hat mit der m:con einen professionellen Partner für Marketing, Vertrieb und Akquise ihrer Räumlichkeiten sowie die Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen an ihrer Seite.

Darüber hinaus werden durch die Zusammenarbeit bisher unerschlossene Zielgruppen aus dem Firmen-, Tagungs- und Unternehmensbereich sowie der Stadtgesellschaft erreicht.“, ergänzt m:con Geschäftsführer Bastian Fieder.

Auch Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim zeigt sich erfreut: „Die jeweils vorhandenen Netzwerke können sich von nun an gegenseitig ergänzen.“

Stephan N. Barthelmess, Kaufmännischer Leiter der Kunsthalle Mannheim, unterstreicht, dass „mit dieser Kooperation das eminent wichtige Wertschöpfungsnetzwerk für die Kunsthalle um einen kongenialen Partner produktiv erweitert wird“.

Durch die Kooperation ermöglicht die Kunsthalle der m:con eine Erweiterung ihres Angebotes als Kongress- und Veranstaltungszentrum. Darüber hinaus kann das Kunstmuseum auf die Kompetenzen und Erfahrungen der m:con im Bereich der Veranstaltungs-, Tagungs- und Kongressorganisation zurückgreifen.

Sie möchten Ihre Veranstaltung in der Kunsthalle Mannheim umsetzen?

Ihr Ansprechpartner: Roman Kopf |  roman.kopf@mcon-mannheim.de | 0621 4106 372

v.l.n.r.: Pia Kempe, Helge Thomas, Axel Benz, Sabrina Bederke, Stefan Ossenkop

BrandEx Award Gold für MONNEM Bike

Zusammen mit der ottomisu communication GmbH und der Stadt Mannheim wurde die m:con mit der Werbekampagne „MONNEM Bike – wo alles begann“ zum 200. Geburtstag des Fahrrads im Jahr 2017 in der Kategorie „Best Integrated Brand Campaign, Event“ im Januar vor rund 2000 Zuschauern als Gewinner des BrandEx Awards mit Gold ausgezeichnet.

Dabei setzte sie sich gegen Konkurrenten wie Samsung und Adidas durch. Insgesamt waren fünf Projekte in der Kategorie nominiert. Axel Bentz von der städtischen Geschäftsstelle Fahrradjubiläum nahm zusammen mit seiner Kollegin Pia Kempe sowie Sabrina Bederke und Stefan Ossenkop, stellvertretend für das m:con Team, und Helge Thomas von der Agentur Ottomisu, den Kreativ-Award in den Westfalenhallen in Dortmund entgegen.

Michael Grötsch, Bürgermeister der Stadt Mannheim, zeigt sich begeistert: „Diese Auszeichnung freut mich sowohl als Bürgermeister als auch Aufsichtsratsvorsitzender der m:con – mannheim:congress GmbH. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, welches Potenzial in Mannheim und der Region steckt. Wir sind damit nicht nur einer der Spitzenreiter im Event,- Kongress- und Tagungsgeschäft, sondern zeigen auch die hohe Qualität, die unser Kreativsektor zu bieten hat.“

Auch m:con Geschäftsführer Bastian Fiedler zeigt sich stolz. „Nach dem Location Award letztes Jahr ist es uns gemeinsam mit unseren Partnern gelungen, erneut eine Jury zu überzeugen. Ohne das Engagement unserer Mitarbeiter und der großartigen Zusammenarbeit aller, wäre eine solche Auszeichnung nicht möglich gewesen. Ein solches Projekt zeigt deutlich, wie wichtig und erfolgreich eine gute Zusammenarbeit mehrerer Partner in der Metropolregion sein kann.“

Fortbildungsakademie IECA

Innerhalb von 12 Monaten zum International Event Organiser (IHK)

Sie sind ein Organisationstalent und finden Events jeglicher Art spannend? Sie wollen nicht nur als Gast bei Veranstaltungen dabei sein, sondern selbst welche organisieren? Sie suchen die passende (Zusatz-)Qualifikation zu ihrem Job und möchten mit einer Karriere als Eventmanager durchstarten?

Mit dem praxisorientierten Lehrgang International Event Organiser (IHK) bietet die m:con Fortbildungsakademie IECA eine deutschlandweit einzigartige Eventmanagement Weiterbildung, die berufsbegleitend innerhalb eines Jahres absolviert wird. Jeweils im Herbst beginnt ein neuer Kurs, in dem ein breit gefächertes Wissen in allen Bereichen der Kongress-, Event- und Tagungsbranche vermittelt wird.

Der Lehrgang bereitet Sie umfassend auf die Aufgaben eines Eventmanagers vor. Mittels modernster Lehrmethoden erarbeiten Sie sich alle relevanten Kompetenzen, um Events professionell zu konzipieren, eindrucksvoll zu inszenieren und erfolgreich umzusetzen. Für die veranstaltungsbezogenen Lernfelder sind ausschließlich namhafte Referenten, die in der Branche tätig sind und die zu vermittelnden Inhalte und Kompetenzen aus eigener Berufserfahrung kennen und beherrschen, als Dozenten engagiert.

Der inzwischen 16. Kurs zum International Event Organiser (IHK) startet am 04. Oktober 2019. Alle Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter www.ieca-mannheim.de

„Neben umfangreichem Fachwissen rund um die Veranstaltungsbranche, ausgeprägter Persönlichkeitsbildung, einem guten Mix an unterschiedlichsten Referenten und spannenden Exkursionen im In- und Ausland bietet der IEO-Kurs der IECA Mannheim eine exzellente Weiterbildungsmöglichkeit.“

Eva Väth • Leiterin Projektkoordination,
Haufe Akademie GmbH & Co. KG

Jubiläum

10 Jahre Neuroblastom Benefizturnier

Das Team der m:con – mannheim:congress GmbH freut sich, in diesem Jahr das 10. Jubiläum des 
Neuroblastom Benefizgolfturniers
begehen zu dürfen. Am 27. Juli 2019 heißt es wieder Golfen für den guten Zweck auf einer der schönsten Golfanlagen Europas, dem Golf Club St. Leon-Rot.

Das Neuroblastom Benefizturnier hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer traditionsreichen Charity-Veranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt. Dabei konnten insgesamt bereits über eine halbe Million Euro erspielt werden. Sämtliche Erlöse gehen an ein Forschungsprojekt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Horst Schroten und PD Dr. Matthias Dürken. Die beiden widmen sich durch ihre Arbeit mit den Neuroblastomen einer Krebsart, die vor allem im frühen Kindesalter auftritt.

Auch im Jubiläumsjahr ist die prominent besetzte Schirmherrenriege – das Kölner Tatortteam um Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Joe Bausch sowie die Adler Mannheim – wieder mit dabei, um gemeinsam mit Ihnen für den guten Zweck auf dem Grün aktiv zu werden.

Außerdem erwartet die TeilnehmerInnen wieder eine Versteigerung von außergewöhnlichen und einzigartigen Kunstwerken für den guten Zweck.

Im Rahmen dieses Jubiläums findet am Donnerstag, den 25.07.2019 um 20.00 Uhr außerdem eine Lesung von Joe Bausch aus seinem aktuellen Buch „Gangsterblues“ im Ella&Louis statt. Die Erlöse aus dem Kartenverkauf kommen ebenfalls der Forschung am Kinderklinikum Mannheim zugute. Ihre Kartenreservierung nimmt Marion Frischeisen (frischeisen@ellalouis.de) gerne entgegen.

Sie interessieren sich für Präsentationsmöglichkeiten im Rahmen eines Sponsorings? Kommen Sie gerne auf uns zu.

Alle weiteren Informationen und das Anmeldeformular finden Sie online unter https://www.mcon-mannheim.de/
eventagentur-mcon/mcon-events/golfturnier/

Kontakt: stefan.ossenkop@mcon-mannheim.de

Meet Mannheim Gemeinsam für Ihre Veranstaltung

Die 2014 ursprünglich als „Arbeitskreis Congress City“ durch die m:con initiierte Kooperation aller relevanten Akteure aus Hotellerie, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft begeht mit ihrer Umfirmierung zu „Meet Mannheim“ nun den nächsten Schritt. „Wir wollten eine Marke schaffen, die unsere Kernbotschaft schon im Namen trägt.“, so m:con Geschäftsführer Bastian Fiedler. Damit ist nicht nur Mannheim als Kongress- und Tagungshotspot gemeint. Nimmt man die Angebote der Partner von „Meet Mannheim“ wahr, lernt man die Quadratestadt in all ihren Facetten kennen: „Das beginnt beim öffentlichen Nahverkehr über das Hotelzimmer und die Shoppingmöglichkeiten bis hin zum Kulturprogramm in den Museen und im Nationaltheater.“, so Fiedler.

Durch die Zusammenarbeit der m:con – mannheim:congress GmbH und ihrer Kooperationspartner profitieren die Kongressveranstalter von einem funktionierenden Netzwerk örtlicher Leistungsträger. Gemeinsam arbeiten die Mitglieder von „Meet Mannheim“ weiterhin an kreativen Ansätzen, um die Stadt auch in Zukunft interessant für Großkongresse zu gestalten und als Kongressstandort im internationalen Wettbewerb zu festigen.

© Dietrich Bechtel
© Dietrich Bechtel

In der Garderobe mit

Jan Ammann

„Die größten Musical Hits aller Zeiten“ – das ist die schillernde und aufregende Welt der Musicals dargeboten von fünf der größten Stars der Musicalbühnen im deutschsprachigen Raum: Jan Ammann, Alexander Klaws, Mark Seibert, Roberta Valentini und Sabrina Weckerlin. Mit ihren unverwechselbaren und berührenden Stimmen ließen sie das Publikum im Rosengarten am 10. März 2019 in wundervolle Geschichten eintauchen. Im Interview spricht Jan Amman über die Liebe zu seinem Beruf

Was verbinden Sie mit dem Rosengarten bzw. Mannheim? Haben Sie hier bereits performt?

Tatsächlich war das Konzert „Die größten Musicalhits aller Zeiten“ am 10. März mein erstes Konzert in Mannheim!

Was war oder ist Ihre bisherige Lieblingsrolle? Welche Charaktere übernehmen bzw. inszenieren Sie am liebsten?

Meine absoluten Lieblingsrollen sind die Rolle des Jurij Schiwago in Lucy Simons Musicaldrama „Doktor Schiwago“ und die des Bayernkönigs Ludwig II im gleichnamigen Musical in Füssen.

Was mich an diesen beiden Rollen so unglaublich fasziniert ist der hohe Schauspielanteil der Partien. Von diesen Rollen muss man sich mit Leib und Seele verschlingen lassen, und jemand ganz anderes werden. Diese Metamorphose, die ich dabei durchmache, gefällt mir.

Finden Sie genügend Zeit für Familie & Freunde? Wie stellen Sie einen Ausgleich zwischen Beruf- und Privatleben her?

Als Musicaldarsteller hat man zwar auch einen sogenannten „Lebensmittelpunkt“, aber man kann diesen nicht so ausgiebig pflegen, weil man halt ständig unterwegs ist. Diese Reisen nehmen schon sehr viel Zeit in Anspruch, gleiches gilt für Proben, die bei einem Stück meistens sechs Wochen dauern. Wichtig ist, dass man sich in der wenigen Zeit, die man seinem Privatleben schenken kann, bedachtsam mit sich und den Menschen, die einem nah stehen, umgeht und diese Momente dann wirklich genießt und auskostet.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am besten?
Was wären Sie geworden, wenn Sie sich nicht
für die Musik entschieden hätten?

Ich liebe es, Menschen mit meinem Gesang und meinem Schauspiel zu verzaubern und in eine andere Welt mitnehmen zu können. Wenn ich mich gegen die Musik entschieden hätte, wäre ich gerne Fotograf oder Ernährungsberater geworden.

Sie sind seit knapp 20 Jahren in der Musicalbranche aktiv. Was waren die größten Veränderungen? Fand ein Umdenken statt?

Ich lebe sehr für den Augenblick. Meine Karriere ist mir sehr wichtig und ich liebe es, Theater zu spielen, aber ich möchte als Mensch mindestens ebenso viele spannende und magische Momente erleben, wie auf den Bühnen. Erst dann macht alles einen Sinn! Daher bemühe ich mich, nur zu spielen und mich nicht noch weiter mit der Branche zu beschäftigen.

Das Interview führte Lisa Scipio

Die Menschen mit Gesang und Schauspiel verzaubern

Weitblick

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Redaktion
m:con – mannheim:congress GmbH

Sarah Gröhbühl
Marion Treu
Lisa Scipio
Anne Heck

Gestaltung
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Franziska Schmidt-Thieme
Waldstraße 30
68623 Hüttenfeld
Deutschland

Fotos

Titel: Adobe Stock
Vorwort: Elmar Witt S.; 12|15: nicolafritze.de; S. 23: Christoph Wilhelm Photography.; S. 36: Karim-Khawatm; News & Events: Ben van Skyhawk,  Ronny Barthel; S. 38: m:con / Ben van Skyhawk S.; 20| 23|24: Frau Schmidt-Thieme; S. 4|7|8|9|11|18|27|29 : Adobe Stock

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Johann W. Wagner (m:con)
Bastian Fiedler (m:con)

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Reinshagen & Hartung GmbH 
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Ausgabe 01 | 2019
Printed in Germany.
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Twitter-Interview mit Nicole Böttcher, Business Development  bei m:con

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Seit 1992.
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Was zeichnet Ihren Job aus?
Vielfalt und Abwechslung durch ein breit gefächertes  Aufgabengebiet und durch jahrelange Kontakte und  Netzwerke.
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Wo findet in der Eventbranche derzeit ein Umdenken statt?
Der Fokus wird weiter auf die Veranstaltungs-Inhalte  und das Erleben mit allen Sinnen gelegt. 
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Warum sollten Kongressveranstalter sich  für die Quadratestadt entscheiden?
Weil in ganz Mannheim eine Willkommenskultur gelebt wird, die für jeden Kongressbesucher sichtbar und spürbar ist.

@mconMannheim

Wie schaffen Sie eine ausgewogene Work-Life-Balance?
Familie und Sport sind mir neben meiner Arbeit sehr wichtig.Dank meiner flexiblen Arbeitszeiten kann ich alles  miteinander verbinden.