Zukunft braucht Herkunft

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Gründung der MKT, der Mannheimer Kongress- und Tourismus GmbH, wurde 1991 der Grundstein für die
heute über Deutschland hinaus erfolgreiche Kongress- und Eventagentur m:con – mannheim:congress GmbH

gelegt. Seit der Umbenennung im Jahr 2002 tragen wir unsere Kernkompetenzen auch symbolisch im Firmenlogo – zwei rote Doppelpunkte stehen für die Kongresse und Events, die das Team der m:con seit 25 Jahren organisiert und betreut.

Das silberne Jubiläum spornt uns an, den Blick nach vorne zu richten, Neues zu entwickeln, unsere Kernaktivitäten Kongresse und Events immer wieder neu zu denken und alternative Formate zu konzipieren. Die größte Herausforderung ist es, die Zielgruppen von (über)morgen zu erreichen. Dies ist nur möglich, wenn Veranstaltungsformate überdacht und optimiert werden, um weiterhin überzeugen zu können.

Auch die Investition in einen attraktiven Tagungsstandort wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Die fortschreitende Urbanisierung ist für die Branche von großer Bedeutung. Wir sehen, dass gerade im Tagungsbereich die schnelle Verbindung extrem wichtig ist. Es geht immer auch darum, wie gut die Verkehrsanbindung ist und in diesem Bereich schneiden wir bisher sehr gut ab.

Mannheim ist eine attraktive Kongress-Stadt und hat sich hervorragend entwickelt. Sie ist Heimat einer innovativen Startup-Szene. Die Bündelung dieser Startups in den Mannheimer Gründungszentren ist einzigartig in Deutschland. Auch im Hotelangebot konnten wir uns in den letzten Jahren stark verbessern.

Doch nur wenn alle Dienstleister vor Ort an einem Strang ziehen, kann es uns auch in Zukunft gelingen, Mannheim als Kongress-Stadt weiterhin auf Spitzenpositionen zu sehen. Denn neben hochmoderner Kongress- und Tagungstechnik muss auch das gesamte Service-Konzept den Bedürfnissen der Kunden angepasst werden.

Dabei müssen wir uns stetig weiterentwickeln um innovativ zu bleiben. Das ganze Team ist stets gefordert, die notwendigen Schritte zu initiieren um Neuerungen voranzutreiben.

In dieser Ausgabe unseres Magazins widmen wir uns demzufolge dem Leitthema „Entwicklung der Eventbranche“ und wagen mit interessanten Gesprächspartnern einen Blick in die Zukunft. Wer wird unser Kunde von morgen sein, was wird von uns erwartet und wie können wir diese Ansprüche erfüllen?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Entdecken.

Johann W. Wagner & Bastian Fiedler

Geschäftsleitung, m:con – mannheim:congress GmbH

Johann W. Wagner und Bastian Fiedler

100 Mitarbeiter, über 175 erfolgreiche Kongresse in den letzten 10 Jahren, nicht nur im Congress Center Rosengarten oder Pfalzbau Ludwigshafen, sondern in über 30 Destinationen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz  – Johann W. Wagner und Bastian Fiedler führen mit der m:con einen der gefragtesten Partner bei der Durchführung von Kongressen, Tagungen und Events.

Aus Wissen Innovationen gestalten

„Die Aufmerksamkeits-Ökonomie ist im Umbruch. Erlebnisse sind die Status-Symbole von morgen. Der Dramaturgie von Events und Erlebnisräumen, dem Emotional Design und dem <Story Telling kommen dabei höchste Bedeutung zu.“, so Zukunftsforscher Andreas Reiter, der sich mit den Event-Trends von morgen beschäftigt. Was bewegt die Kunden der Zukunft, welche Sehnsüchte und Bedürfnisse haben sie, und wie können diese gestillt werden?

Die Eventbranche ist schnelllebig. Es gibt einige zentrale Parameter, durch die sich in den letzten 25 Jahren grundlegende Veränderungen ergeben haben. Dazu zählt natürlich der internationale
Wettbewerb. „Das heißt, dass Standorte einfach immer stärker in diesem internationalen Konzert mitspielen müssen.“, so Reiter. Hinzu kommen die wachsenden Anforderungen der Wissensgesellschaft: In einer Gesellschaft, in der es immer stärker um die Vermittlung von Wissen geht und darum, wie aus Wissen Innovationen gestaltet werden können, kommt dem gesamten Meetingbereich eine sehr hohe Bedeutung zu.

Entsprechend zeichnet sich die Branchenkompetenz vor Ort als wichtiger Standortvorteil bei der Durchführung von Veranstaltungen aus. Dies bestätigt auch Joachim König, Präsident des EVVC im Rahmen der aktuellen Auswertungen des Meeting- & EventBarometers 2016: „Mit der passenden Branchenkompetenz vor Ort werden viele Dinge einfacher: Hochrangige Experten werden schneller gewonnen, das Rahmenprogramm von der Laborführung bis zur Produktpräsentation wird einfacher realisiert. Zudem können auch kleinere Veranstaltungszentren durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen ohne großen Marketingetat Kongresse gewinnen.“

Der gesellschaftliche Wandel ist ein weiterer Faktor, der die Veränderung der Branche stark beeinflusst. Die Deutschen werden immer älter und damit auch die Belegschaften innerhalb der Unternehmen. „Ältere Mitarbeiter haben einen erhöhten Bedarf an Weiterbildung, also ein Updating, das sich immer weiter in das spätere Alter hinein verschiebt. Auch das ist ein wirklich starker Antrieb für die Meetingbranche.“,
weiß der Zukunftsforscher.

Unterstützende Infrastruktur
Urbanisierung ist ein wichtiges Stichwort für die Entwicklung der Eventbranche, weil gerade im Tagungsbereich die schnelle Verbindung essentiell ist. Wenn man die großen, internationalen Hotspots betrachtet wie zum Beispiel Singapur, Wien, Berlin oder Barcelona, geht es immer auch darum, wie gut die Verkehrsanbindung ist.
In Zukunft wird die Vernetzung der Gesellschaft weiter zunehmen und interaktive Formate fordern. „Das heißt, wir müssen neue Formate finden, neue, narrative Erfahrungsräume, wo Räume schon an sich dazu dienen, die Menschen zu inspirieren, sich spielerisch auszutauschen. Es gibt einen sehr starken ‚Free Flow‘ – vormittags gibt es zum Beispiel immer noch klassische Face to Face Vorträge, am Nachmittag gibt es dann einen freien Wissenstransfer mit Workshop-Gruppen, wo die Leute interaktiv das Wissen, das sie am Vormittag gewonnen haben, weitertreiben. Also Sehr stark differenzierte Layoute, wo ein Key-Event stattfindet und immer stärker durch kleine Side Acts ergänzt wird.“, deutet Andreas Reiter die aktuellen Entwicklungen.

Top 3 Kriterien bei der Auswahl des Veranstaltungsortes
Quelle: GCB Meeting- und EventBarometer 2016

Digitale Vernetzung
Ein wegweisender Faktor für die Branche ist natürlich auch die zunehmende Digitalisierung. In einer digitalisierten Gesellschaft gibt es neue Vernetzungstools, durch die sich auch unsere Zeitstrukturen verändern. „Das heißt, wir haben das Phänomen, dass die Gesellschaft ortlos, zeitlos wird. Sie können jemanden aus Sidney genauso zuschalten wie jemanden aus Berlin. Wir haben eine Unabhängigkeit von Zeit und Ort.“, erklärt Reiter.

Dies bringe sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Vorteil sei, dass Menschen weltweit problemlos ver-netzt werden. Der Nachteil liege darin, dass dadurch sehr schnell Zerstreuung entsteht. Alles passiert paral-
lel. Das Multitasking, das die Teilnehmenden leisten müssen, verlangt ihnen eine unglaublich hohe Aufmerksamkeit ab. Zugleich ist diese aber natürlich begrenzt. Reiter: „Hier geht es darum, Mixed Sessions zu entwickeln, wo man digitale Tools wie zum Beispiel Hologramme, 3D Brillen oder ähnliches in das Tagungsgeschäft integriert. Es geht sehr stark um neue Formate,
wo wir kurze Einheiten von 20 Minuten anbieten, die zum Beispiel von sportlichen Aktivitäten unterbrochen werden.

Auch wenn der Erfolg in der Veranstaltungsbranche mit dem Einsatz moderner Technologien einhergeht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass reale Veranstaltungen durch neue Kommunikationstechnologien verdrängt werden, sehr gering. Die Ergebnisse des Meeting- & EventBarometers zeigen aber auch, dass jeweils mehr als die Hälfte der Anbieter und Veranstalter nach wie vor Handlungsbedarf bei der Errichtung virtueller Plattformen sehen, die als Ergänzungen zu realen Veranstaltungen betrachtet werden.

Aus Realität wird Mixed Reality
Andreas Reiter sieht in seiner Prognose ebenfalls die Mixed Reality als häufigstes Veranstaltungsformat: „Also quasi ein analoges Event gemischt mit Zuspielungen aus verschiedenen Quellen. Eine Augmented Reality, wo zum Beispiel Holographien auftauchen und sich Menschen weltweit  kurzfristig zuschalten können, wird es sicherlich vermehrt geben.“

Auch rein virtuelle Events werden stark vertreten sein und die „Discount Variante“ darstellen, weil sie kostengünstiger zu realisieren sind. Anfahrt und Übernachtungen vor Ort werden hinfällig. Die Teilnehmer sind einfach weltweit in einem virtuellen Netzwerk miteinander verbunden, dem Kongressveranstalter kommt in diesem Fall eine reine Moderatorenfunktion zu.

Das analoge Event wird auch weiterhin bestehen und sich zur Premium-Form im Meetingbereich entwickeln. Dabei setzen viele Veranstalter immer stärker auf die interaktive Einbindung der Teilnehmenden. Hier gibt es verschiedene Punkte, an denen angesetzt werden kann. Betrachtet man die gesamte Customer Journey, kommt der Kunde nicht erst bei der Tagung mit dem Veranstalter in Kontakt, sondern bereits im Vorfeld. Man muss also darauf achten, dass die einzelnen Phasen der Customer Journey konsequent miteinander vernetzt und interaktive Module eingebaut sind. „Museen machen es heute zum Beispiel oft so, dass sie bevor eine Ausstellung eröffnet wird, Influencer wie bekannte Blogger mit einer hohen Reichweite einladen und für diese kleine Zielgruppe im Vorfeld schon ein Pre-Opening veranstalten. Diese spielen es natürlich in ihre Kanäle weiter. So müsste man immer wieder die Zielgruppen ansprechen und Themen interaktiv aufgreifen. Dies regt die Weiterentwicklung der Thematik in kleineren Peer-Gruppen an.“, so Reiter. Das könne zum Beispiel spielerisch über Gamification erfolgen, was bei zukünftigen Wissensveranstaltung ein sehr wichtiger Punkt sein wird. „Wir haben so viel Information, dass wir sie eigentlich nur noch durch Emotion bewältigen können. Hier geht es stark darum, Neuro-Marketingerkenntnisse mit einzubauen.“

Der Besucher der Zukunft
Hier gilt es natürlich, schon heute die Zielgruppen von morgen zu berücksichtigen. Die Digital Natives machen bereits die Hälfte aller Menschen weltweit aus. Sie leben durch ihre digitale Vernetzung permanent in einer sozialen Feedbackschleife. Dadurch haben sie ganz andere Grunderlebnisstrukturen. Ihre Aufmerksamkeitsspanne ist relativ gering. Lange Vortragssituationen werden deshalb zunehmend vom interaktiven Dialog abgelöst. Gleichzeitig ist der Event-Besucher der Zukunft weitaus erfahrener als er es noch vor 25 Jahren war – sei es im Konsumbereich, bei Reisen und auch was Veranstaltungen betrifft. „Wir haben es mit Kunden zu tun, die einfach eine unglaubliche Erfahrung mitbringen und entsprechend hohe Anforderungen stellen.“, so Reiter.„Ich glaube, hier gibt es derzeit noch einen ‚Missing Link‘, den man in Zukunft stärker berücksichtigen muss. Ebenso wichtig wird es sein, dass auf ‚reifen Märkten‘ – wir haben es ja insgesamt mit einer alternden Gesellschaft zu tun – das Erlebnis sehr viel stärker bewertet wird als das Produkt. Das liegt daran, dass die Vertreter der ‚reifen Märkte‘ eigentlich alles haben. Deshalb kann man sich hier durch ein Produkt nicht wirklich differenzieren, sondern bleibt nur durch ein Erlebnis in Erinnerung.“ Dies bestätigt auch die Einschätzung des EVVC-Präsidenten, Joachim König: „Der Erlebniswert ist ein wichtiges Verkaufsargument und macht den großen Unterschied aus zwischen einer realen und einer virtuellen Veranstaltung. Hier müssen wir investieren.“

Andreas Reiter berät renommierte Unternehmen, Destinationen und Organisationen im vorwiegend deutschsprachigen Raum in den Bereichen strategische Planung, Produktentwicklung und strategische Positionierung. Einer seiner Beratungs-Schwerpunkte ist der Tourismus und die Eventbranche. Hier spannt sich die Beratungstätigkeit von nationalen und Landes-Organisationen, über Verbände und Destinationen bis hin zur Entwicklung innovativer Hotel-Konzepte. Andreas Reiter ist außerdem Referent bei internationalen Kongressen und Firmentagungen, Buchautor sowie Lehrbeauftragter für Trends und Innovations-Management. Seine Seminare werden auch bei der m:con Fortbildungsakademie IECA (www.ieca-mannheim.de) angeboten.

WACKEN

Vom Insider-Tipp zum größten Heavy-Metal-Festival der Welt.

Die Erfolgsgeschichte des W:O:A ist einzigartig. Das Festival fasziniert nicht nur eingefleischte Metalfans, sondern ist mittlerweile zum Kult geworden. Was ist Ihr Geheimnis?

Ein richtiges Geheimnis gibt es da nicht. Wir sind die geblieben, die wir auch schon vor 27 Jahren waren. Wir sind mit dem Festival gewachsen, haben aus Fehlern gelernt und sind nah an den Fans. Wir sind nach all den Jahren immer noch Fans und aus der Leidenschaft zum Heavy Metal dabei – vielleicht ist das das Geheimnis.

Haben Sie von Anfang an geahnt, dass Ihr Konzept zu einem so großen Erfolg werden kann?

Ne, definitiv nicht. Wir haben das Festival ja nicht aus dem Grund organisiert um damit später mal Geld zu verdienen. Wir waren einfach junge Leute vom Dorf, die zu ihrer Musik feiern wollten und aus diesem Grund ein kleines Festival auf die Beine gestellt haben.

Mit wie vielen Mitarbeitern haben Sie angefangen und wie groß ist Ihr Team heute?

Im ersten Jahr waren wir ca. 20 Helfer, alles Jungs und Mädels aus Wacken und den umliegenden Dörfern,
die im alltäglichen Leben aber oft etwas ganz anderes machten. Heute beschäftigen wir das ganze Jahr über an die 50 festen Mitarbeiter. Zu Festivalzeiten wächst die Zahl auf über 2.500 Mitarbeiter an.

Jan Delay hat Wacken einen Song gewidmet, Heino war schon zu Gast und Tim Mälzer sorgt für die kulinarische Komponente – wie gelingt Ihnen trotz der mittlerweile erreichten Größe und Kommerzialisierung der Spagat zwischen Individualität und Mainstream?

Ich glaube ein großer Teil liegt daran, dass wir das Festival jedes Jahr aufs Neue mit genau der gleichen Leidenschaft planen wie in den ersten Jahren. Wir wollen uns auf unserem Festival selber wohlfühlen und
etablieren auch nur die Neuerungen, die für uns zum
Festival passen. Dass genrefremde Künstler das Wacken
Open Air als Bühne nehmen, können wir nicht immer verhindern. Es ist natürlich auch immer eine Ehre.

Wacken – Jan Delay:
https://www.youtube.com/watch?v=_EQ4qCDs7r8

Welche Rolle spielt das Dorf Wacken und seine Einwohner für Ihr Festival?

Das Festival ist nicht ohne Grund nach seinem Dorf benannt. Ohne das Dorf und die Unterstützung der Bewohner hätte ein Festival in der Größe nicht entstehen können. Das klingt jetzt vielleicht platt, aber es ist ein Geben und Nehmen. Das Festival ist mit dem Ort verbunden und könnte nie woanders stattfinden.

Das W:O:A ist ein zuverlässiger Wirtschaftsfaktor für die Region und die gesamte Branche. Was würde ein Wegfall des Festivals nach sich ziehen?

Darüber haben wir uns bis jetzt noch keine Gedanken gemacht. Ein paar Jahre wollen wir ja schließlich noch machen. Aber es stimmt schon – zumindest die Sommersaison wäre hier im Norden ein bisschen flauer, aber wer weiß, was da in den nächsten Jahren noch entsteht.

Das Thema Sicherheit steht heute mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit. Wie bereiten Sie sich und Ihr Team auf mögliche Notfallsitua- tionen vor?

Das Thema Sicherheit steht bei uns schon immer im Fokus. Wir arbeiten das ganze Jahr über eng mit Polizei, Feuerwehr und den Behörden zusammen, und sind über die Jahre ein Team geworden, in dem wir ganz offen sprechen können und einer dem anderen blind vertraut.

Haben Sie das Gefühl, dass bei den Besuchern bei diesem Thema mehr Unsicherheit herrscht als früher und wie versuchen Sie, dem entgegenzuwirken?

Wir stehen mit unseren Fans und Besuchern das ganze Jahr über im Austausch, ebenso wie mit den BOS Kräften. Alles, was wir als Veranstalter für die Sicherheit der Besucher tun können, wird von uns unternommen. Die Metalheads kommen nach Wacken um eine gute Zeit zu haben und nicht um sich Gedanken um die Sicherheit zu machen. Da vertrauen uns die Fans.

Wie gelingt es Ihnen, bei Ihren Gästen Akzeptanz für erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und Einlasskontrollen zu schaffen?

Bis jetzt wurden Änderungen, die die Sicherheit betref-
fen eigentlich immer sehr gut aufgenommen. Wir kommunizieren mit den Fans und versuchen möglichst transparent zu sein und aufkommende Fragen zu
klären und zu erklären.

Die Festivalsaison 2016 war von Unwetter geprägt, Rock am Ring musste sogar vorzeitig beendet werden. Was bedeutet eine schlechte Wettervorhersage für Ihre Vorbereitungen?

Die letzten Jahre waren die Open Air Festivals tatsächlich nicht unbedingt vom guten Wetter gesegnet, auch wir hatten, gerade in 2015 und 2016 mit dem Wetter zu kämpfen – aber wir können das Wetter nicht ändern und müssen uns eben anpassen. Das größte Problem in den letzten Jahren waren in Wacken die Wassermassen und der daraus entstehende unwegsame Boden. Wir sind gerade an einer neuen Idee dran, die uns helfen wird, das Infield trockener zu halten – da kann ich aber noch nicht mehr zu sagen.

W:O:A in 10 Jahren – was bleibt gleich, was wird sich verändern?

Was auf jeden Fall bleibt ist Heavy Metal und die Liebe zur Musik. Das Festival wird auch in den nächsten Jah-ren mit den Fans, dem Dorf und der Crew wachsen und sich weiterentwickeln. Es bleibt auf jeden Fall spannend, gerade im Bereich der Bands und der Musikszene – wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre!

Das Interview führte Sarah Gröhbühl
Thomas Jensen
Einmal im Jahr findet im 1800-Einwohner-Dorf Wacken in Schleswig-Holstein das Metalfestival „Wacken Open Air“ (W:O:A) statt. 1990 fing alles mit einigen kleinen lokalen Bands und rund 800 Zuschauern an, heute ist das Festival regelmäßig in Rekordzeit ausverkauft und lockt jährlich 75.000 Fans aus In- und Ausland in den Norden Deutschlands. Mitbegründer und Veranstalter Thomas Jensen spricht mit der WEITBLICK-Redaktion über die Herausforderungen, die die Organisation des weltgrößten Metalfestivals mit sich bringt.

Geschäftsbericht

Hätten Sie´s gewusst?

73,3 % der befragten Organisatoren sind der Meinung, dass die Vernetzung mit ansässigen Industrieunternehmen und Forschungsinstituten ihrer Branche immer wichtiger wird. (events Magazin)

2015 fanden im Congress Center Rosengarten 377 Veranstaltungen mit insgesamt 482.540 Besuchern statt. (m:con)

Aktuell umfasst der gesamte Veranstaltungsmarkt in Deutschland rund 3,04 Millionen Veranstaltungen mit rund 383 Millionen Teilnehmern. (Statista)

Die Zahl der internationalen Besucher stieg 2015 überproportional um 8,3 % auf 27,7 Millionen. (events Magazin)

Pokémon Go ist in den Bereichen Virtual-, Augmented- und Mixed-Reality ein deutlicher Zukunftsindikator: Der B2B-Umsatz mit Hardware soll sich hier im Jahr 2020 auf rund 88 Mio. Euro belaufen. (Statista)

2015 waren Kongresse, Tagungen und Seminare mit 52,1 % die wichtigste Veranstaltungsart in deutschen Veranstaltungsstätten. (events Magazin)

Verfügten 2006 noch knapp ¼ der Veranstalter über mehr als 500.000 € Budget, sind es 2016 bereits 49 %.
(events Magazin)

Der verstärkte Einsatz moderner Technologien hat für 89,7 % der internationalen Veranstalter und 83,9 % der Anbieter in Deutschland eine
Top Priorität. (events Magazin)

Rund 70 % der Veranstalter gehen davon aus, dass sich in Zukunft „papierlose“ Veranstaltungen durchsetzen werden.
(events Magazin)

2015 betreute die m:con 61 externe Veranstaltungen mit insgesamt 31.327 Besuchern. (m:con)

LED-Technik spielt eine immer größere Rolle bei Events aller Art. besonderer Vorteil ist die Kosteneffizienz von LED-Systemen, die bis zu 70 % günstiger sind als herkömmliche Projektionsmethoden. (GCB)

Das größte Festival in Deutschland nach der Besucheranzahl
pro Tag war im Jahr 2015 das
‚Rock am Ring‘
mit rund 90.000 Personen. (Statista)

Die Gesamterträge für Konzertveranstalter in Deutschland betrugen im Jahr 2014 rund 1,56 Milliarden Euro, wovon über 72 % aus den Umsätzen im Ticketverkauf generiert wurden.
(Statista)

46,9 % der befragten Anbieter und 60 % der Veranstalter schätzen die zukünftige Entwicklung des Veranstaltungsmarktes positiv ein.
(events Magazin)

Die Welt tanzt in Mannheim

Als „the most spectacular and respected techno festival in the world“ bezeichnete die angesehene britische Musikzeitschrift Mixmag die Time Warp jüngst. Großes Lob aus Großbritannien für Deutschlands  renommiertestes Indoor-Techno-Festival. Seit mehr als 20 Jahren gibt die Time Warp der internationalen Artist-Avantgarde der elektronischen Musik eine Bühne. Dank einer perfekten Inszenierung von Musik in Licht und Raum vermittelt die Time Warp ein intensives Dance-Erlebnis und ist der Pflichttermin der elektronischen Musik-Szene. Präsentiert wird das Festival von der Mannheimer Agentur cosmopop und der Produktionsfirma Planwerk.

Die Anfänge – Etablierung des Standorts Maimarkthalle Mannheim

Ihre Premiere feierte die Time Warp 1994 in der Ludwigshafener Walzmühle mit 1.400 Gästen. Schon zur ersten Ausgabe reisten Gruppen aus Italien und der Schweiz an. Seither ist das Festival der Rhein-Neckar-Region treu geblieben. Zunächst in wechselnden Locations wie dem Werkhof und der Industriehalle auf der Friesenheimer Insel oder der Sinsheimer Messe. Eine erste Ausgabe in der Mannheimer Maimarkthalle gab es 1995, aber erst im Jahr 2000 wurde sie fester Austragungsort.

© Elephant Studio
© Elephant Studio

Seit 2005 ist die Time Warp auch im Ausland erfolgreich präsent: Nach einmaligen Stationen in Prag und Wien etablierte sich das Festival 2008 in den Niederlanden mit Ausgaben in Rotterdam, Amsterdam und Utrecht. 2011 und 2012 folgten Gastspiele in Mailand, 2014 und 2015 wurde Buenos Aires und in New York gefeiert.

Initiator des Jetztmusikfestivals

Im Jahr 2007 wurde die Time Warp mit dem Ableger Jetztmusikfestival zum offiziellen Programmpunkt der Feierlichkeiten zum 400-jährigen Jubiläum der Stadt Mannheim. Aus der Keimzelle Time Warp ist ein weiteres Festival entstanden, das elektronische Musik mit anderen Kunstformen wie Film, Literatur, Tanz oder darstellender Kunst verbindet und in unterschiedlichen, häufig unkonventionellen Locations in Mannheim präsentiert.

© Elephant Studio
© Elephant Studio

Die Time Warp ist aber nicht nur Kulturgut und Impulsgeber für die Szene. Längst ist die Veranstaltung auch ein Wirtschaftsfaktor für ihre Veranstaltungsorte. Als Touristenmagnet beschert die Mannheimer Ausgabe den hiesigen Hoteliers ausgebuchte Häuser und den Taxiunternehmen mehr Fahrten als in der Silvesternacht. Der Aufbau der Veranstaltung nimmt eine Woche in Anspruch, bei der unzählige regionale Dienstleister zum Einsatz kommen.

© Cosmopop
© Cosmopop

Für die Unesco „City of Music“ Mannheim ist die Time Warp inzwischen der Exportschlager der Musikwirtschaft und damit auch Botschafter der Stadt. „Mit der Time Warp New York City hat cosmopop exzellente Werbung für die Musikstadt Mannheim gemacht“, lobt selbst Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Keine andere Musikveranstaltung lockt so viele internationale Fans in die Stadt und trägt gleichzeitig ihren Ruf als Deutschlands Pophauptstadt in die Welt. Nicht nur auf Facebook, wo mehr als 485.000 Fans, mehr, als alle anderen Mannheimer Kultureinrichtungen zusammen, die Entwicklungen der Marke verfolgen und kommentieren. Damit hat die Time Warp auch eine größere Facebook-Community als Festival-Schwergewichte wie Rock am Ring. Auf Instagram folgen der Marke mittlerweile mehr als 80.000 Abonnenten und der YouTube Kanal hat über sechs Millionen Aufrufe

© Photo-company.nl
© Photo-company.nl
Cave-photo-company
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Die Veranstaltungsorte mögen wechseln, doch ihrem Konzept sind die Time-Warp-Macher immer treu geblieben: Ein Line-Up, das aus hoch angesehenen Allzeit-Favoriten und coolen neuen Künstlern besteht. Ein Bühnen- und Raum-Design, das dem Besucher den Atem raubt. Und eine technische Produktion, die immer High End und Cutting Edge ist.

Insbesondere die Bühnendesigns geben der Time Warp ihr ganz eigenes Look and Feel. Wobei das Wort „Bühnendesign“ in die Irre führt, schließlich werden nicht nur Bühnen dekoriert, sondern ganze Räume gestaltet, passend zu der darin gespielten Musik. Unterstützt wird Cosmopop dabei von ihrem langjährigen Partner Planwerk sowie von Künstlerkollektiven, Technikern und interdisziplinären Kreativen aus aller Welt. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen sogenannte „Signature Floors“ wie zum Beispiel die Cave. Diese raumgreifende Installation versetzt ihre Besucher mal in eine Eishöhle, mal wandelt sie sich zu einer lodernden Hölle, je nach-dem, in welchen Farben und Rhythmen die mehr als 400 Lampen die Installation bespielen.

Entwickelt wurde die Cave 2012 in Kooperation mit dem Heidelberger Atelier Kontrast und im selben Jahr auch in Mannheim präsentiert. Zwei Jahre später machte sie sich auf den Weg nach New York, während in Mannheim ihre Weiterentwicklung, die Cave 2.0, Premiere feierte. Ein weiterer Vorstoß, akkustische in plastische Struktur zu übersetzen. Ermöglicht wurden solche aufwendigen Designs erst durch die Internationalisierung der Time Warp: So können die Entwürfe mehrfach verwendet werden und die Produktionskosten lassen sich verteilen.

Eine große Plattform mit vielen Facetten und Impulsen – die Time Warp ist längst vom kleinen Nischen-Tanz-event in die internationale Champions-League aufgestiegen. Dabei herrscht Einigkeit unter Künstlern, Fans oder Presse.

Die regelmäßigen Pole-Positionen in den Leserumfragen oder Redaktionsempfehlungen internationaler Musikzeitschriften verdeutlichen ihre internationale Strahlkraft als „likely the most iconic of all Techno festivals“, so die weltweit größte Downloadplattform für elektronische Musik, beatport. Die größte unabhängige Wochenzeitschrift der USA, Village Voice, begrüßte die US-Premiere im Jahr 2014 mit den Worten: „Time Warp, the most prestigious Techno festival in the world, makes it‘s way to New York“. Das Wall Street Journal adelte die Time Warp zu „One of the world’s most preeminent techno festivals“.

Und nicht nur die Fans, auch die Künstler kommen gern nach Mannheim. Für Sven Väth ist das Festival „definitiv das beste Indoor Event auf diesem Planeten! Absolut erstaunlich. Grammy Gewinner Dubfire lobte es mit den Worten „The best techno festival in the world. PERIOD“. So wundert es auch nicht, dass die Time Warp ein entscheidender Baustein bei der UNESCO Bewerbung der Stadt Mannheim war.

Im Frühjahr 2016 eröffnete das Mannheimer Musik-Hotel Staytion und widmete der Time Warp eine ganze Etage. Man hört dort Musik und sieht die entsprechenden Bilder in den Zimmern und im Flur.

Zur fast selben Zeit erschien das Buch „Time Warp 20 YRS The truth is on the dancefloor“. Es nimmt seine Leser mit auf eine Zeitreise zu den ersten 20 Jahren Time Warp: Die Macher erzählen, wie aus einer Party für Freunde das weltweit renommierte Techno-Event wurde. Die DJs berichten, was die Faszination Time Warp ausmacht. Hunderte Bilder zeigen die Energie vor und hinter den Bühnen. Und das Team lüftet den Vorhang und lässt hinter die Kulissen des Kosmos’ Time Warp blicken – einer Party, die nichts weiter ist als eine Party. Und doch so viel mehr.

Aktuell sind die Macher der Time Warp mit den Vorbereitungen für die nächste Ausgabe am 1. April 2017 beschäftigt. Eins ist gewiss, auch im 23. Jahr können sich die Besucher auf ein elektronisches Musik-Event der Superlative freuen.

© Photo-company.nl
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„Der Erlebniswert ist ein wichtiges Verkaufsargument …“

… so die Einschätzung vom EWC Präsidenten Joachim König

Ohne perfekte Energie-Einspeisung gäbe es keine Chance, den Erlebniswert bei Events so darzustellen, dass daraus erkennbare Mehrwerte für die Teilnehmer entstehen. Da es meist im Verborgenen, hinter den Kulissen stattfindet, machen sich die Wenigsten Gedanken drüber, wie und mit welchem technischen Aufwand die temporäre Energieversorgung bei Festivals, Kongressen, Messen und Ausstellungen oder auf Marktplätzen in ausreichender „Power“ an die richtigen Stellen kommt. So, dass auch die digitalen Vernetzungstools unabhängig von Zeit und Ort funktionieren. So, dass auch die Veranstaltungsformate über Mixed Reality die Zuspielung von Menschen weltweit kurzfristig möglich machen. So, dass auch Lichterketten, Verstärker, oder Moderatorenauftritte störungsfrei funktionieren.

In Erinnerung hat wohl jeder, dass bei Events, egal ob in- oder outdoor, geführte Versorgungsleitungen gut abgedeckt, in vielen Fällen mit Stolpereffekten, über die Zugangswege verlegt sind. Für die temporäre Ver-
sorgung sind praktikable Lösungen gefragt, damit Strom und Wasser über Zu- oder Abgangsleitungen in
kurzen Wegen zum Abnehmer geführt werden. Aber das ist nur ein kleiner Part der Versorgung bei Events. Weitaus mehr Technik findet, gut abgesichert für die Event-Besucher, hinter den Kulissen über Verteilerschränke und Systeme statt.

Darüber hinaus funktionieren heute und in Zukunft die Energieversorgungen zwischen den Abnehmern und dem Energieversorgungsnetz nur mit intelligenten Energiemanagement und Softwarelösungen. Wie beispielsweise per IPD, die steuern die optimale Energieverteilung und Auslastung über die gesamten Bedarfszeiträume. Von Spitzenbelastungen beim Anfahren zu Beginn, über den Normalbetrieb, bis zu Abschlusshöhepunkten und hin zu „Ruhezeiten“. Ein kleines Beispiel, um diesen Nutzen verständlicher zu machen: ein Foodtruck braucht bei einem Promo Event über die Wochentage Energie für fünf Kocheinheiten, aber am Wochenende zusätzliche Energie für fünf weitere Wärmestationen. Das funktioniert nur mit einem System, bei dem die Stromverteilung jederzeit problemlos skalierbar und erweiterbar ist. Das jedoch leisten nur fortschrittliche Gerätekonfigurationen und Systeme.

Das Ganze bitteschön funktional und technisch ausgefeilt. Egal, ob über althergebrachte Verbrauchszählerlösungen, moderne Münzkassiersäulen, bei denen jeder der seinen Energiebedarf abzapft, dafür sofort nach Verbrauch, wie beim Mineralöltanken, bezahlt.

Oder die elegante Alternative, über E-Verteilerstationen für Festivals, oder Ladesäulen für E-Mobilität, bei denen über intelligente Identifikations und Abrechnungsverfahren die Energien abgerufen und nach Verbrauch, via Kreditkarte, beglichen werden.

Stellt sich die Frage, wer derartige Versorgungsgeräte, Systeme und Intelligenzen liefern kann. Am Rande der Metropolregion sind die WALTHER-WERKE in Eisenberg beheimatet. Seit 1897 bietet dieses Unternehmen, mit aktuell 350 Mitarbeitern, ganzheitliche Lösungen für
die Stromverteilung ab der Mittelspannung und bringen diese zum Verbraucher bzw. Abnehmer. Gleich bei welchen Events, ob Messen und Ausstellungen, Konzertveranstaltungen, auf Marktplätzen und Freilichtbühnen, bei Jahrmärkten, für Campingwagen oder Yachten, mit stationären und mobilen Trafostationen und Schaltanlagen transformieren bzw. schalten die WALTHER-WERKE Niederspannung von 220V auf
maximal 400V. Die dezentrale Verteilung erfolgt dann über ein breites Sortiment an unterschiedlichen Haupt-, Unter- und Endverteiler für die verschiedensten temporären und Einsatzzwecke. Das Besondere bei WALTHER-Systemen ist, dass die Stromverteilung skalierbar ist und jederzeit erweiterbar, je nach Energiebedarf. Was jedoch künftig bei modernen „hightech-Events“ dem Publikum auf den Verkehrswegen ins Auge springen wird, das sind die prominenten Platzierungen der Ladesäulen für die Mobilität. Einerseits die modernen CUBE-Boxen für die Aufladung der E-Bikes und Pedelecs. Die stehen mit drei, sechs oder neun Ladefächern überall dort, wo die Bikes oder Pedelecs abgestellt werden. Neben den Ladegeräten bieten diese auch ausreichend Stauraum für Radlerutensilien, Smartphones, Notebooks etc., ebenso wie die modernen Kommunikationsgeräte, die immer öfter aufgeladen werden müssen. Darüber hinaus werden Besuchern auf den Park-Freiflächen moderne Hightech-Elektroladesäulen auffallen. Ebenso wie in den geschlossenen Parkhäusern an den Wänden ausreichende Wallboxen zum Aufladen der Elektro-Fahrzeuge platziert sein werden. WALTHER liefert nicht nur die robusten und eleganten Geräte mit hoher Funktionalität, sondern auch die perfekten Identifikation- und Abrechnungssysteme. Erfahrungen mit dieser intelligenten Systemtechnik hat WALTHER bereits seit 2010 bei Projekten von Lappland bis Südafrika gesammelt.

NEWS & EVENTS

Bastian Fiedler und Johann W. Wagner

Doppelspitze für den Rosengarten

Die m:con – mannheim:congress GmbH wird ab Januar 2017 von einer Doppelspitze geleitet. Prokurist Bastian Fiedler übernimmt neben Johann W. Wagner die Leitung des Unternehmens. Gleichzeitig wurde Wagners Vertrag bis Ende Dezember 2019 verlängert. Mit der Entscheidung zur Einführung einer Doppelspitze soll bereits frühzeitig in die personelle Zukunft der m:con investiert werden. Johann W. Wagner bleibt Sprecher der Geschäftsführung und freut sich auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Prokuristen: „Bastian Fiedler und ich können auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der m:con zurückblicken, das ist ein wunderbarer Beleg für unsere enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich freue mich, dass wir diese ab Januar genauso fortführen werden.“ Auch Bastian Fiedler zeigte sich über den Beschluss des Aufsichtsrates erfreut: „Meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl in Mannheim. Der Beschluss ist ein bestätigendes Signal für meine Arbeit in der Vergangenheit und ein positiver Ausblick in meine berufliche Zukunft. Ich freue mich sehr auf die kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Aufsichtsratsmitgliedern, Kunden und Mitarbeitern.“ Der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz möchte die Entscheidung dahingehend verstanden wissen, Bastian Fiedler langfristig bei der m:con – mannheim:congress GmbH zu halten: „Bastian Fiedler hat bereits seit einigen Jahren eine Schlüsselposition in der m:con. Mit der Entscheidung, in der Führung der m:con eine Doppelspitze einzusetzen, wollen wir Herrn Fiedler langfristig bei der m:con eine Perspektive bieten. So kann das erfahrene Führungsteam der m:con die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen,“ so Dr. Kurz.

Salon Diplomatique

Auf Einladung des Diplomatic Council Berlin (DC) in Kooperation mit der m:con – mannheim:congress GmbH und weiterer Partner fiel im Frühjahr 2016 in Mannheim der Startschuss für die Veranstaltungsreihe „Salon Diplomatique et Economique“. Es handelt sich dabei um einen „table ronde“, der künftig Diplomatie und Wirtschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zusammenbringen wird. Auf Initiative des französischen Honorarkonsuls in Mannheim, Folker R. Zöller, war zum Auftakt der Botschafter der französischen Republik als Ehrengast vor Ort. Auch die Botschafter Malaysias und Italiens waren bereits Gäste im Rahmen des Salons. Mannheim ist eine internationale Stadt, in der sich bis heute Menschen vieler Nationalitäten und Religionen begegnen und miteinander leben. Dies spiegelt sich zum einen in der Stadtgesellschaft mit Bürgern aus über 170 Nationen und zum anderen vor allem in den zahlreichen internationalen Beziehungen auf verschiedenen Ebenen wider. Entsprechend zeigte sich auch der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, erfreut und lobte die Bestrebungen des Diplomatic Council, mit dem Salon Diplomatique die internationalen Beziehungen zu stärken. Ziel des Salon Diplomatique ist es, diese Bereiche enger zu vernetzten, um einen Teil zur Entwicklung der Region beizutragen und auch grenzüberschreitende Netzwerke zu stärken. Internationalität ist in Mannheim zu einer wichtigen Tradition geworden, an die man mit dem Salon Diplomatique künftig anknüpfen möchte. Nur durch die gemeinsame Zusammenarbeit und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch kann man auch in Zukunft erfolgreiche Konzepte entwickeln und voneinander lernen.

Deutsch-italienischer Austausch: v.l.n.r.: Johann W. Wagner (m:con), Generalkonsul Daniele Perico, Dr. Jürgen Kütemeyer (TRIO Group), Andreas Dripke (Diplomatic Council), Hang Nguyen (Diplomatic Council), Folker Zöller (Honorarkonsul Frankreich), S.E. Botschafter Pietro Benassi, Jacquline Yildirim (JACQ GmbH), Erster Bürgermeister Christian Specht
v.l.n.r.: Bastian Fiedler, Dr. Matthias Dürken, Arno Pender, Prof. Horst Schroten, Prof. Frederik Wenz

Versteigerung für den guten Zweck

Im Rahmen des traditionellen m:con Benefizgolfturniers zugunsten der Neuroblastomforschung fand in diesem Jahr eine Charity-Versteigerung statt. Unter anderem konnten die Gäste ein von Otto Waalkes gemaltes Bild ersteigern. Dieses wurde der m:con exklusiv durch die Lebensgefährtin von Joe Bausch, die Hamburger Galeristin Susanne Colo, vermittelt. Bausch ist gemeinsam mit seinen Kollegen vom Kölner-Tatort Team, Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, sowie den Adlern Mannheim von Anfang an als Schirmherr des Turniers mit dabei. Ersteigert wurde das Bild für 4.500 € durch Arno Pender, Geschäftsführer der Mannheimer Firma medipro Ärztebedarf GmbH. Die Übergabe fand im Nachgang an das Golfturnier auf der Kinderonkologiestation am Uniklinikum Mannheim statt. Auch m:con Prokurist Bastian Fiedler und Prof. Dr. Frederik Wenz, Geschäftsführer der Klinikums, sowie Prof. Dr. Horst Schroten, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und Dr. Matthias Dürken, leitender Oberarzt der Kinderonkologie-Station, waren vor Ort. Schroten und Dürken widmen sich durch ihre Arbeit mit den Neuroblastomen einer Krebsart, die vor allem im frühen Kindesalter auftritt. Dem Neuroblastom Forschungsprojekt kommt in diesem Jahr eine Rekord-Spendensumme von insgesamt 25.000 € durch das Benefizgolfturnier zu Gute. Gemeinsam mit den Spendengeldern der Golfer trägt die großzügige Unterstützung der Adler Mannheim sowie des Dorint Kongresshotels Mannheim dazu bei, dass eine solch phänomenale Summe erreicht werden konnte. Auch die Erlöse aus der Charity-Versteigerung am Abend fliesen in die Summe mit ein. „Die Forschung in der Kinderonkologie benötigt nach wie vor Unterstützung. Durch unsere unterschiedlichen Benefiz-Maßnahmen sowie das Golfturnier mit den Adlern Mannheim und dem Kölner Tatort-Team als Partner konnten wir der Neuroblastom-Forschung in den letzten fünf Jahren einen sechsstelligen Gesamtbetrag zur Verfügung stellen.“, erläutert Geschäftsführer Johann W. Wagner das stetige Engagement der m:con.

m:con beim MRN-Freiwilligentag

Das Team der m:con – mannheim:congress GmbH engagierte sich auch 2016 wieder im Rahmen des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar am 17. September. Wie bereits im Jahr 2014 wurde die Mannheimer Kongress- und Eventagentur für den guten Zweck aktiv. Mit freundlicher Unterstützung des Dorint Kongresshotels Mannheim, des Blumenhauses in der Augustaanlage und weiterer Partner engagierte sich das Team in diesem Jahr für ‚Aufwind Mannheim‘, eine Einrichtung in der Neckarstadt-West, die Kindern im Grundschulalter eine Rundum-Betreuung zukommen lässt. Die Jungen und Mädchen hatten vorab Gelegenheit, ihre Lieblingsrezepte einzureichen. Am Freiwilligentag kochten sie gemeinsam mit den Köchen des Dorint Hotels im Congress Center Rosengarten daraus ein kleines internationales Menü. Außerdem wird der Tag in Form eines Kochbuchs dokumentiert, das später auch in ausgewählten Buchhaltungen erhältlich sein wird. Die Erlöse daraus kommen ausschließlich ‚Aufwind Mannheim‘ zugute.

Ideenskizze © Monica Lubig

Fahrradjahr 2017

Am 12. Juni 1817 rollte Karl Drais mit seiner „Laufmaschine“ erstmals durch die Straßen Mannheims. Diese Geburtsstunde des Fahrrads markiert auch einen wichtigen Meilenstein für das später ebenfalls in Mannheim erfundene erste Automobil. Dieses 200. Jubiläum ist für die Quadratestadt natürlich ein Grund zum Feiern. Die Aktivitäten umfassen große Festivals und Shows rund ums Fahrrad, Ausstellungen, kreativ-künstlerische Fahrrad-Projekte, aber auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Zukunft des Radverkehrs und der Mobilität der Stadt. Die m:con – mannheim:congress GmbH ist die verantwortliche Agentur für „Monnem Bike – das Festival“ am
10. und 11. Juni 2017. Es bildet den Höhepunkt des Fahrradjahres und ist ein großes „Geburtstagsfest“ in der City. Konzeptionistin Mirjam Dilg und Projektleiter Stefan Ossenkop haben sich intensiv mit der Thematik beschäftigt und ein innovatives Programm entwickelt. Das Festival bietet einerseits prägnante, unterhaltsame und durchaus für sich stehende Fahrrad-Impressionen, möchte aber auch als Gesamtkunstwerk mit vielen verbindenden Aspekten verstanden werden. Die Fahrbahn wird zum Lebensraum, das Fahrrad rückt ins Zentrum. Die Besucher erleben eine visionäre Verbindung aus moderner Architektur und grüner Lebensader, die die Vorzüge eines autoreduzierten Lebens spürbar macht.

Congress Center Rosengarten:

25.- 26.01.2017 FONDS professionell Kongress 2017
24.- 25.02.2017 Geburtshilfe im Dialog
3.- 4.04.2017 5. Nationaler Radverkehrskongress
19.- 22.04.2017 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie –
Herz- und Kreislaufforschung e.V.
29.04.- 02.05.2017 123. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
17.-19.05.2017 29. Finanzsymposium 2017
30.05.- 02.06.2017 31st European Immunogenetics and Histocompatibility Conference (EFI)
11.06.2017 Stadt Mannheim: Radparade
(Fahrradjubiläum)
16.-18.06.2017 Tanzfestival m)))motion
04.- 06.08.2017 Animagic 2017
14.-17.09.2017 9. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
11.-14.10.2017 Deutscher Schmerzkongress 2017
10.-11.11.2017 Herbsttagung der Deutschen
Diabetes Gesellschaft
m:con unterwegs für Medizin und Wissenschaft:

03.- 05.05.2017 67. Wissenschaftlicher Kongress des BVÖGD und BZÖG (München)
10.-11.05.2017 Nationale Impfkonferenz (Oldenburg)
20.-23.09.2017 113. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendmedizin e.V. (Köln)
25.- 29.09.2017 6TH INTERNATIONAL BIO-LOGGING SCIENCE SYMPOSIUM (Konstanz)
27.- 30.09.2017 32. Jahrestagung Deutsche
Gesellschaft für Gefäßchirurgie
und Gefäßmedizin (Frankfurt)
04.- 06.10.2017 Deutscher Kongress für Versorgungsforschung (Berlin)
11.-14.10.2017 14. Jahrestagung der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (Oldenburg)
12.-14.10.2017 DGK Herztage 2017 (Berlin)

In der Garderobe mit

Beatrice Egli

2013 ging für die Schweizerin mit ihrem sensationellen Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ ein Traum in Erfüllung. Ihr Platin-veredeltes Debütalbum „Glücksgefühle“ hat die gesamte Schlagerwelt aus den Angeln gehoben. Mit ihrer Authentizität hat sie die deutschsprachigen Charts gesprengt und zog mit zwei Live Tourneen begleitet von einer großen Band, Tänzern und einer visuell aufwendigen Produktion von Triumph zu Triumph durch ausverkaufte Hallen. Parallel veröffentlichte die Powerfrau aus der Schweiz mit „Pure Lebensfreude“ und „Bis hierher und viel weiter“ zwei weitere Erfolgsalben und sammelte eine Reihe hoch begehrter Preise ein; unter anderem einen Echo und den Swiss Music Award. Im Oktober 2016 war Beatrice Egli mit ihrem aktuellen Album „Kick im Augenblick“ auf großer Hallen-Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Belgien und Dänemark. Am 13.10.2016 fiel der Startschuss im Rosengarten Mannheim. Die WEITBLICK-Redaktion durfte sie vorab in der Garderobe besuchen.

Sie haben bereits vor Ihrem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ 2013 Bühnenerfahrung gesammelt. Was hat sich seitdem verändert?

Der schönste Unterschied zu meiner Zeit vor DSDS ist, dass ich mittlerweile ein großes, wunderbares Publikum gewinnen konnte, das meine Songs und mich mag. Das sich an den Konzerten mit mir freut, mit mir singt und mit mir lacht und so die Alltagssorgen für mindestens zweieinhalb Stunden vergessen kann. Das berührt mein Herz und schenkt auch mir viel Kraft. Vor DSDS kannten mich in Deutschland und Österreich erst ganz wenige Schlagerfreunde, und ich musste mich bei Veranstaltern bewerben, um in ein Konzertprogramm eingebunden zu werden. Und letztlich hat sich seither auch finanziell etwas Grundlegendes geändert: Ich kann von der Musik leben.

Heute fällt der Startschuss für Ihre neue Tour. Worauf dürfen die Fans gespannt sein?

Auf eine musikalische Reise um die Welt. Mein Publikum kann gemeinsam mit mir abheben und während eines ganzen Abends zu ständig neuen Zielen aufbrechen. Wir werden also zusammen fliegen und uns je nach Zwischenstopp in kulturell wechselnden Klängen wiegen. Meiner Meinung nach kennt Musik nämlich keine Grenzen, ‚Die Musik sind wir‘. Und natürlich hoffe ich, dass alle ‚Passagiere‘ nach der Landung sagen werden: Die Zeit verging im Flug und wieder buchen würden.

Welches Konzert haben Sie zuletzt als Gast im Publikum besucht?

Jenes von Bruce Springsteen vor 50.000 Fans in Zürich. Es war für mich ein echtes Erlebnis. Springsteen ist auch mit inzwischen 67 Jahren immer noch ‚The Boss‘ und rockte gut drei Stunden die Bühne. Ich besuche gern Konzerte von anderen Musikern und Musikerinnen – auch solchen aus völlig anderen Sparten. Sie interessieren mich genauso wie sie mich inspirieren und auch motivieren, nah an meinen Fans zu bleiben.

Ihr aktuelles Album heißt „Kick im Augenblick“ – was bedeutet das für Sie persönlich?

Ich wünsche mir, dass sich alle Menschen bewusst sind, wie einmalig jeder Augenblick im Leben ist und dass wir deshalb selbst schwierigen Situationen das Beste abgewinnen sollten. Jeder und jede von uns kann von Jetzt auf Gleich seine Gedanken in eine positive Richtung lenken und sich so neue Impulse schenken. Der nötige Kick ist sozusagen der Weg in ein kleines Glück. Ein Glück, das wir nicht suchen müssen, weil es in uns allen steckt, im Geschenk des Lebens.

Wie bereiten Sie sich auf eine Show vor?

Sehr diszipliniert und konsequent. Zusammen mit meiner Band arbeite ich an meinen Liedern, damit ich diese mit Live-Begleitung möglichst leicht und locker singen kann. Dann trainiere ich regelmäßig meinen Körper, um dem Konzert auch konditionell gewachsen zu sein, und drittens bespreche ich mich mit der Technik, damit ich auch im hintersten Winkel einer Halle gut und verständlich zu hören bin.

Wie gefällt es Ihnen in Mannheim und dem Rosengarten?

Ausgezeichnet. Es macht großen Spaß, sozusagen im Wahrzeichen von Mannheim, mitten in der Innenstadt, ein Konzert geben zu dürfen – in einem Zentrum, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart küssen, wo die Zeit des Jugendstils sich mit der Jugend von heute trifft …

Was macht eine Tour für Sie besonders?

Die Nähe zum Publikum. Es ist greifbar nah, wir können uns austauschen, und so wird ein Abend für alle zu einem Geben und Nehmen. An einem Tour-Event kann ich auch musikalisch und menschlich mehr von mir preisgeben als an einem kürzeren Konzert.

Wodurch zeichnet sich das perfekte Publikum aus?

Durch die Bereitschaft, Gedanken, Gefühle und Gesang zu teilen.

Was war ihr schönstes Erlebnis auf Tour?

Es wäre unfair, ein einzelnes Erlebnis herauszugreifen.
Es sind für mich grundsätzlich die liebevollen Begegnungen von Mensch zu Mensch, die Sprache von Herz zu Herz. Besonders berührt bin ich immer wieder, wenn mir Menschen, die anders sind als die meisten von uns, ihre Sympathie hemmungslos offenbaren.

Was geht Ihnen jetzt durch den Kopf kurz bevor Sie zu Ihrem Publikum in den Mozartsaal gehen?

Hoffentlich nimmt die Location, an der die besten Sinfonieorchester der Welt konzertieren, meine Show gut auf, und hoffentlich kann sich auch der berühmte Namensgeber des Saals im Musikerhimmel über meine einfachen Lieder freuen.

Das Interview führte Sarah Gröhbühl

Foto: © Michael Bernhard

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Druck
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Johann W. Wagner (m:con)
Ausgabe 02 | 2016
Printed in Germany.

Alle Rechte vorbehalten.

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Twitter-Interview mit Raphael Grädler, Technischer Leiter bei m:con

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bei der m:con. Warum arbeiten Sie gerne hier?

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und sich täglich spannenden Aufgaben zu stellen.

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Täglich neue Herausforderungen und abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem der schönsten Gebäude Mannheims.

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Der Wandel im multimedialen Bereich wird immer rasanter. Der nächste Trend mit VR hält Einzug. Die Infrastruktur in Kongresszentren muss stetig erweitert werden.

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Wie bleiben Sie beim rasanten Tempo der Entwicklungen im technischen Bereich auf dem neuesten Stand?

Durch Messebesuche, Fachzeitschriften sowie das Networking mit Kollegen.

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Was zeichnet den Rosengarten als Kongresshaus aus?

Technik State of the Art. Sowohl die Technische Ausstattung als auch das Know-How unserer eigenen Techniker.

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Unsere Stärke als Agentur ist …

… dass wir trotz multimedialer Möglichkeiten den Fokus auf den Kunden legen und uns vor dem Einsatz von Technologie nach dem tatsächlichen Mehrwert fragen.

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Vor welche Herausforderungen stellt ein Großkongress
Ihre Abteilung?

Über 40 Räume müssen technisch ausgestattet werden. Wichtig sind die Details. Vom Flipchartstift bis zum High-End Beamer muss an jede Kleinigkeit gedacht werden.