Die Welt als Datenfeld

Peter Weibel

(*1944) gilt als ein zentraler Akteur der europäischen Medienkunst. Als Künstler, Theoretiker, Kurator, Vorstand des ZKM | Karlsruhe sowie Direktor des „Peter Weibel Forschungsinstituts für digitale Kulturen“ an der Universität für angewandte Kunst in Wien ist er an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft tätig. Er leitete u.a. die Biennale in Sevilla und Moskau, die Ars Electronica in Linz sowie das Institut für Neue Medien der Städelschule in Frankfurt.

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Digitalisierung laufen verschiedene kulturgeschichtliche und technische Entwicklungen zusammen, sowohl der Symbolverarbeitung als auch der Werkzeuge.

Mit dem aufrechten Gang des Menschen wurden die Hände zum ersten Werkzeug. Mit ihnen schuf der Mensch neue Werkzeuge wie Hebel und Hammer, mit denen er wiederum neue Werkzeuge entwickelte. So entstanden aus der Hand das Handwerk und aus dem Handwerk die technische Kultur. Funktionen natürlicher Organe wurden in technische Werkzeuge ausgelagert: der Fuß in das Rad, das Auge in das Mikro- oder Teleskop, Ohr und Mund in das Radio, die Stimme in das Mikrofon und schließlich das Nervensystem in den Computer.

Sprache und Bilder waren die ersten symbolischen Werkzeuge, mit denen der Mensch die Welt der Dinge abbildete und veränderte. In der heutigen Welt bilden Daten nach dem Alphabet und den Bildern einen neuen Code. Der binäre Code ermöglicht es, auf der Grundlage von integrierten Schaltkreisen und Mikrochips sämtliche Texte, Bilder und Töne in Daten zu verwandeln. Die Beziehung zwischen Dingen und Wörtern, zwischen Dingen und Bildern war nicht umkehrbar. Aus Bildern und Wörtern wurden keine Gegenstände. Das Neue der Daten besteht darin, dass die Beziehung zwischen Wörtern, Bildern, Tönen und Daten umkehrbar ist.  Aus Wörtern, Bildern und Tönen werden Daten und aus Daten werden wiederum Töne, Bilder und Texte. So funktioniert Ihr I-Phone.

Im Zeitalter des 3D-Drucks können aus Daten sogar Gegenstände gemacht werden. Mit diesem erstmals reversiblen Prozess der Verwandlung von Dingen zu Daten und Daten zu Dingen eröffnet sich auch ein gigantisches Möglichkeits- tor für neue Veranstaltungsformate. Allen Leserinnen und Lesern der vorliegenden Ausgabe des m:con Magazins wünsche ich eine inspirierende Lektüre gemäß dem Motto: »Die Welt als Datenfeld. Daten sind Variable, deren Werte und Bedeutung von Individuen definiert werden können. Insofern ist ein Datenfeld ein offenes Handlungsfeld, das einen neuen Horizont des Humanen eröffnet.«

Seien Sie in diesem Sinne auch herzlich zu einem Besuch der am ZKM präsentierten Ausstellung »OPEN CODES. Die Welt als Datenfeld«1  eingeladen.  Wir freuen uns auf Sie!

Prof. Peter Weibel

Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

© Christof Hierholzer
© Christof Hierholzer

1 Bis zum 6. Januar 2019 wird ein dichtes Programm für alle Altersgruppen die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Digitalisierung ebenso wie die neuen digitalen Technologien begreifbar und erlebbar machen – gratis Einritt, gesunde Snacks und Getränke inklusive.

Alles Digital?

Digitalisierung ist eines der großen Schlagwörter, das derzeit die Arbeitswelt, aber sicherlich auch in großen Teilen das Privatleben der Menschen bewegt. Immer mehr haben intelligenter werdende Endgeräte Einfluss auf unseren (Arbeits-) Alltag. Unsere Sprache passt sich fast unmerklich dem Digitalisierungsprozess an und das Leben ohne Smartphone scheint undenkbar. Wie wird sich unser Leben (digital) weiterentwickeln? Gehen wir nur noch online shoppen? Ersetzt die Firmen-Homepage tatsächlich den persönlichen Kontakt? Wie gehen Mensch und Maschine eine Symbiose ein? Mit diesen Themen beschäftigt sich die neueste Ausgabe unseres Kundenmagazins „Weitblick“.  Kreative Konzepte, die uns neu denken lassen.

Wir hoffen, dass wir wieder einige interessante Themen und Ansätze für Sie zusammengestellt haben und Sie sich ganz analog oder selbstverständlich auch mit unserer Digitalausgabe gut informiert fühlen.

Marion Treu, Leiterin Unternehmenskommunikation

m:con Website Relaunch

Von der Pflicht
zur Kür

Vom kleinsten Handwerksbetrieb bis hin zum internationalen DAX Unternehmen – sie ist für jede Firma unverzichtbar.  Sie wird oft als das digitale Aushängeschild bezeichnet  und ist häufig der erste Kontakt zu potenziellen Kunden – die Corporate Website.  Dabei stellen die rasanten technischen Fortschritte, Designanforderungen, aber auch  Änderungen in rechtlichen Fragen den Onlineauftritt regelmäßig auf den Prüfstand.

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„Spätestens alle fünf Jahre sollte eine Firmenwebsite kritisch hinterfragt
und mindestens einem Faceliftunterzogen werden.“

weiß Marion Treu, Leiterin der Abteilung Unternehmenskommunikation bei der m:con. Gemeinsam mit ihrem Team steht sie aktuell genau vor dieser Herausforderung. Bevor ein Relaunch erfolgreich umgesetzt werden kann, gilt es, im Voraus klar zu definieren, welche Anforderungen an die Website gestellt werden und zu überprüfen, welche die aktuelle Seite noch erfüllen kann. „Hier entscheidet sich, ob der aktuelle Webauftritt gegebenenfalls nur überarbeitet werden muss, oder ob sich ein kompletter Neustart empfiehlt.“, so Treu.

Die zentralen Fragen werden in Workshops detailliert diskutiert und geklärt. „Wir haben uns die User-Brille aufgesetzt und die Ansprüche sowohl interner als auch externer Stakeholdergruppen dokumentiert.“, erklärt Petra Meiners, Teamleiterin für den Bereich Grafik Design und neue Medien bei der m:con. „Welche Funktionalitäten muss die Website für wen bereitstellen, was können wir im Vergleich zum aktuellen Webauftritt für die einzelnen Anspruchsgruppen optimieren?“

„Auch wenn man dabei gelegentlich den Eindruck hat, die Büchse der Pandora geöffnet zu haben, die kleinteilige Auseinandersetzung mit technischen Voraussetzungen, CMS, Usability, Online Content, SEO und letztlich der alles entscheidenden Frage, was die Website erfüllen muss, um allen Nutzern einen Mehrwert bieten zu können, zahlt sich aus“, ergänzt Marion Treu.

QRDie KEYWORD-ANALYSE ist eine strategische Recherche und Teil der SEO-Maßnahmen, um Schlüsselbegriffe zu einem bestimmten Thema zu identifizieren, welche von der Zielgruppe
bevorzugt in der Suchmaschine eingegeben
werden.
(suxeedo.de)

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© istock/Wenjie Dong,  hanohiki

Buzzword Bingo

CMS – Content Management System
Redaktionssystem, mit dessen Hilfe der Inhalt von Websites verwaltet wird.

Online Content
Medieninhalte, die auf Websites dargestellt werden. Hierbei kann es sich um Text, Audiodaten oder audiovisuelle Inhalte handeln.

SEO – Search Engine Optimization
Die gezielte Anpassung von Websites, um in Suchmaschinen für zuvor definierte Suchbegriffe in den Suchergebnissen möglichst vordere Positionen einzunehmen.
(Gabler Wirtschaftslexikon)

© istock/antoniokhr, hanohiki, asbe
© istock/antoniokhr, hanohiki, asbe

Online-Neustart

Die m:con hat sich nach intensiver Analyse schließlich dazu entschlossen, den Reset-Knopf zu drücken und einen Neustart zu wagen. In der Ausschreibung für den Relaunch, in der für die m:con die Zusammenarbeit miteiner regionalen Agentur wichtig ist, kann aufgrund der intensiven Vorarbeit bereits ein detaillierter Katalog mit Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden.

Petra Meiners unterstreicht: „Das beugt vor allem in den Pitches und der späteren gemeinsamen Zusammenarbeit mit der jeweiligen Agentur Fragen zu den grundlegenden Anforderungen vor.“

Auch nach der Ausschreibung und der Entscheidung für eine Agentur ist die Arbeit für das Team um Marion Treu und Petra Meiners längst nicht beendet: „Im  Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los. Es werden Experten- teams gebildet, die sich um die einzelnen Bausteine kümmern. Auch unsere DHBW Studierenden möchtenwir bewusst in den Prozess einbinden.“, berichtet  Marion Treu. Es gilt, in sämtlichen Abteilungen Bewusstsein zu schaffen für die Bedeutung der neuen Website für das Unternehmen: „Sie ist nämlich weit mehr als nur ein digitales Aushängeschild. Sie ist ein zentrales Werkzeug in der täglichen Arbeit fast aller Kolleginnen und Kollegen und für die Kunden ein Wegweiser durch die zahlreichen Kompetenzfelder der m:con.“, verdeutlicht Petra Meiners.

Sobald sie im neuen Look online geht, muss die Website Antworten auf alle Fragen der Konzertbesucher haben, die einen kompakten Überblick zu den Kultur- Veranstaltungen im Congress Center Rosengarten  suchen. Gleichzeitig sollen sich sowohl Kongress- und Eventveranstalter genau wie die jeweiligen Teilnehmenden einen repräsentativen Überblick über das Kongresshaus sowie die Agentur m:con verschaffen können.

„Hinzu kommt, dass die Kollegen aus dem Business Development die Website aktiv in die Akquise und den Angebotsversand einbeziehen. Auch die Kollegen, die für die Hotelzimmervermittlung, das Sponsoring und die Ausstellungen bei Kongressen verantwortlich sind, nutzen die Website, um den Kunden Formulare und Informationen zur Verfügung zu stellen. Ebenso die Projektleitung und Technikabteilung.“, gibt Marion Treu Einblick in die internen Anspruchsgruppen.

„Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Datenschutzgrundverordnung haben wir uns außerdem gemeinsam mit der HR Abteilung entschieden, ein digitales Bewerbertool zur Verfügung zu stellen, um den Bewerbungs- prozess noch transparenter und effizienter zu gestalten.“, ergänzt Petra Meiners.

Der Leistungskatalog, den die Website zukünftig erfüllen muss, ist lang. „Um ihn ganzheitlich gestalten zu können, sind wir vor allem auf den Input der einzelnen Abteilungen angewiesen.“, betont Marion Treu. Nicht nur die Kollegen, denen die Website im operativen Geschäft dient, liefern wertvolle Informationen. „Auch mit unserem Datenschutzbeauftragten und der IT-Abteilung haben wir regelmäßige Abstimmungen, um die neue Site auf ein technisch und rechtlich einwandfreies Fundament bauen zu können.“

Der Strukturbaum wächst, das neue Design beginnt, sich um ihn zu ranken. Zeit, sich dem letzten grundlegenden Element zu widmen. „Text- und Bildmaterial sinnvoll festzuglegen, darf nicht unterschätzt werden.“, warnt Marion Treu. Bevor die Inhalte in Wort und Bild präsentiert werden, setzt sich das Team mit kleinteiligen Keyword-Analysen auseinander, um eine Grundlage für suchmaschinenoptimierte Texte schaffen zu können. Auch externe SEO-Experten werden zu Rate gezogen. Alte Inhalte werden überprüft und überarbeitet. Auch die Bilder müssen im Backend such-maschinenoptimiert benannt werden, um eine maximale Auffindbarkeit zu garantieren. Bis dahin ist noch einiges zu tun.

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Anfang 2019 soll die neue Website
durch die m:con Welt leiten.

Vernetzung schafft neue Welten

Prof. Dr. Heidrun Kämper
zum Thema Digitalisierung

Digitalisierung ist ein Wort, das in aller Munde ist. Wie würden sie Menschen erklären, die technisch nicht versiert sind, was hinter dem abstrakt klingenden Begriff steckt?

Da wäre zunächst die etymologische Erklärung. Digital, woher kommt das Wort? Nun, es ist lateinischen Ursprungs. Digitus heißt Finger, bedeutet aber auch die Ziffer. Digitalisieren bedeutet in Ziffern umsetzen. Wir haben es bei digitalen Daten mit dem binären Code 0 und 1 zu tun. Faktisch basiert die Digitalisierung auf diesen beiden Zahlen. Wie das technisch läuft, müssen Sie einen Informatiker fragen. Klar ist aber, es geht letztlich um drei Dimensionen, auf die sich Digitalisierung auswirkt. Zum einen werden Daten und Informationen mittlerweile immer mehr digital auf Speichermedien erfasst – denken Sie nur daran, wie sich die Fotografie entwickelt und verändert hat und wie einfach sie heute geworden ist. Man versetzt hier kurzerhand gewissermaßen den Aggregatzustand eines Fotos in einen anderen Aggregatzustand. Zum zweiten kann man Daten, die man digital erzeugt, nutzen, um viele andere Prozesse zu vereinfachen. Relativ neu ist die dritte Dimension: Durch das Aufkommen des Internets können digitale Prozesse und die Erzeuger von digitalen Daten immer stärker miteinander vernetzt werden. Und diese Vernetzung sorgt dafür, dass ganz neue Welten entstehen. Fazit: Es geht also um drei Aspekte: Daten digitalisieren, Prozesse automatisieren sowie Dinge und Menschen miteinander vernetzen. Also das wären meine drei Erklärungsangebote.

Wem nützt Digitalisierung eigentlich wirklich?
Das ist inzwischen eine so umfassende Frage, man hat‘s leichter zu sagen, wann Digitalisierung nicht nützt. Natürlich nicht in unserer Kommunikation, in unseren menschlichen Begegnungen, in Beziehungen, kurz gesagt bei all dem, was wir als Menschen können, was aber keine Maschine kann. Sogar das Interpretieren von Texten basiert heutzutage vielfach auf digitalisierten Daten. Wenn wir in unseren Alltag schauen, wir fahren mit dem Auto in eine Stadt und finden ein Park-Leit-System vor, wir buchen eine Reise am Computer, wir checken am Flughafen ein, am Computer, wir tun Dinge in unserem Alltag, die kaum unabhängig sind von der Technik der Digitalisierung oder vom Zugriff auf digitalisierte Daten, Denken Sie auch an die Medizintechnik, an Online-Banking, an die Industrie 4.0, an die Bewahrung von Kulturgütern. Jetzt wird gerade in Mannheim die ganze Verwaltung den Gemeinderäten und -rätinnen digital zugänglich gemacht – und zwar nur digital.

Auch der Verband Region Rhein-Neckar, der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH bündeln Kompetenzen und verknüpfen jetzt bestehende Digitalisierungsprojekte. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt aus seinem Programm „Modellregionen der Intelligenten Vernetzung“. Wo liegen hier die Vorteile?

Die digitale Modellregion Rhein-Neckar will verstärkt Vernetzungen gerade im Bereich öffentlicher Infrastrukturen schaffen. Private Unternehmen und die öffentliche Hand arbeiten zusammen. Zunächst im Bereich Gesundheit; da geht es beispielsweise um die bessere Anbindung des ländlichen Raums, auch durch Telemedizin. Der Nahverkehr soll durch Digitalisierung intelligent vernetzt werden. Im Energiebereich bietet Digitalisierung etwa durch intelligente Speichersysteme und Netze sowie die Einbindung lokaler Energieerzeuger ebenfalls neue Chancen.

Aber warum haben immer noch viele Menschen
Angst vor diesem weltweiten Phänomen?

Das kann man natürlich gut verstehen, denn Technik soll dem Menschen dienen. Doch diese Sorgen sind nicht neu. Angst vor Innovationen hat es in der Geschichte eigentlich immer gegeben. Die Herausforderung: Man muss lernen, damit umzugehen. Was uns heute an Wissen abverlangt wird, damit wir souverän mit den Medien umgehen können, ist eigentlich ein
Wissen, das den Status von Expertenwissen hat. Und dieses Exper-tenwissen ist für uns nicht so ganz durchschaubar. Wir verstehen nicht mehr, wie das alles funktioniert und von daher besteht eine allgemeine Skepsis dieser Technik gegenüber. Und gleichzeitig sieht und weiß man, dass dieses Wissen notwendig ist, wenn wir mit diesen Techniken umgehen. Das ist quasi ein radikaler Umbruch. Wie war es davor? Wenn es um medizinische Dinge geht, um Rechtsfragen oder Technik, da haben wir unsere Ansprechpartner. Zum Beispiel den Arzt, den Rechtsanwalt oder den Autotechniker. Die wissen, was zu tun ist, ich muss mich also darum nicht kümmern. Mit der digitalen Technik wird das plötzlich anders. Wir wissen wie umfassend die Digitalisierung im Alltag präsent ist. Von daher wird von uns auch ein Expertenwissen abverlangt. Und was die Sache allgemein schwierig macht ist, dass dieses Expertenwissen nicht einmal lange gültig sein kann. Es muss ständig aktualisiert werden, weil die Technik sich rasend schnell weiterentwickelt. Das bedeutet: Wir können nicht mal sagen: Jetzt weiß ich‘s, denn das kann schon in der nächsten Woche obsolet sein. Und ich muss wieder von vorne anfangen oder das Wissen erweitern.

© istock/antoniokhr
© istock/antoniokhr

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Prof. Dr. Heidrun Kämper leitet den Bereich „Sprachliche Umbrüche“ am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Sie arbeitete an der Neubearbeitung des Deutschen Fremdwörterbuches und ist außerplanmäßige Professorin an der Universität Mannheim sowie Gastdozentin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität Sarajevo und der Marmara Universität Istanbul.

© SPD Mannheim

© istock/Slim3D
© istock/Slim3D

Also bereitet gerade die unüberschaubare und ständig wachsende Datenfülle Sorge?

Bestimmt. Wir haben ohne Probleme Zugang zu einer gigantischen Anzahl von Daten. Unüberschaubar, das gesamte Weltwissen können wir uns jederzeit an jedem Ort verfügbar machen. Das heißt natürlich auch: die Datenmenge ist unglaublich und eine Überforderung für jeden von uns. Ich glaube, das ist der Grund, warum Menschen gelegentlich mit Skepsis auf die Digitalisierung reagieren. Diese Vorsicht ist manchmal auch gar nicht schlecht. Wenn wir uns so ganz vertrauensselig dieser Technik ausliefern, dann kann das einen großen Schaden bedeuten. Wie wir bei Facebook ge-
sehen haben. Wir haben es aber noch mit einem weiteren Aspekt zu tun, wenn wir über die Folgen nachdenken.  Mit einem sozialen Aspekt. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass Digitalisierung den Verlust von vielen Arbeitsplätzen bedeutet, und von daher hat die Entwicklung großen Einfluss auf die Arbeitswelt. Insofern ist es Aufgabe der Politik, schnellstens Konzepte zu erarbeiten, die dafür sorgen, dass diese soziale Schieflage aufgefangen wird. In den nächsten fünf Jahren werden laut einer Studie etwa 3,5 Millionen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung verloren gehen – allein in Deutschland. Ein nächster sozialer Aspekt: es gibt auf einmal neue Akteure, es gibt die Follower, die Influencer, also Leute, die im Internet sehr präsent sind und aufgrund dieser Präsenz Werbeträger werden. Die gesellschaftlichen Veränderungen, die damit zusammenhängen, sind ebenfalls groß. Vor allem aber muss die Politik dafür Sorge tragen, dass Kinder in der Schule die Ausbildung zum Umgang mit diesen Medien erhalten. Es darf nicht sein, was im Bildungssystem in Deutschland leider ein großes Problem ist, nämlich dass die Bildungs-biografie vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Ohne Wissen in Bezug auf Computertechniken kommt heute kaum mehr ein Ausbildungsgang aus. 

Welchen Einfluss hat Digitalisierung auf Ihr Spezialgebiet, die Sprache?

Natürlich ist ein neuer Sprachgebrauch, ein neues Vokabular entstanden. Der Wortschatz hat sich erweitert. Es ist gar keine Frage, es sind meist englische Ausdrücke, die in die deutsche Sprache kommen. Auch die Kommunikation und die hierfür verwendete Sprache haben sich verändert, wenn wir uns zum Beispiel anschauen, wie eine WhatsApp oder eine SMS sprachlich gestaltet ist -mit Abkürzungen, mit  besonderen Ausdrücken und so weiter.

Diesen Sprachgebrauch sollten wir aber nicht verurteilen. Wir sollten dies eher als Ausdruck einer sprachlichen Kompetenz werten: Wir haben es mit einem Kommunikationsbereich zu tun, der einen bestimmten Sprachgebrauch erfordert. Das Fachwort dazu heißt Funktiolekt. Wir haben es mit Sprache als Funktion zu tun. Es wird gelegentlich der Niedergang der deutschen Sprache beschworen, weil man sich z.B. auf WhatsApp mit Kürzeln verständigt. Das ist Unsinn. Vor allem die Jugendlichen sprechen auch weiterhin die deutsche Sprache, wenn sie z.B. mit ihren Eltern oder Großeltern reden oder sich unterhalten. Sie haben aber im medialen Raum der handy- Kommunikation eine zusätzliche Sprache verfügbar, einen zusätzlichen Funktiolekt. Und insofern können wir die Entwicklung als Erweiterung der deutschen Sprache werten.

Deutschland Digital.

DAS RAUSCHEN
IM
BLÄTTERWALD

Die Erfolgsgeschichte:

Laut den IVW-Auflagezahlen hat das Magazin der Gegen-den-Strom-Schwimmer seine Verbreitung erneut gesteigert. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres steht ein Plus von über 18 Prozent auf 33 031 verkaufte Exemplare. Die Druckauflage liegt bei 42 750. Auch die Schar der Abonnenten von „Gedanken auf Papier“ hat sich in diesem Zeitraum um mehr als zehn Prozent vergrößert. Stolze 15 800 Abonnenten beziehen das t3n-Magazin jedes Quartal, am Kiosk gehen im Schnitt 4000 bis 6000 Ausgaben über die Ladentheke. An den bislang 53 Ausgaben waren etwa 800 Autoren beteiligt. Verantwortlich für den Boom zeichnen nicht zuletzt Chefredakteur Luca Caracciolo und der Redaktionsleiterin Lea Weitekamp.

Mutiger Start gegen den Strom

Vor 13 Jahren startet die Reise mit der ersten Ausgabe der TYPO3-News, daher auch der Name t3n. Es ist die gemeinsame Diplomarbeit von drei guten Freunden aus Hannover: Andy Lenz, Jan Christe und Martin Brüggemann. Das eigentliche Hauptprodukt dabei ist das eigens mit Open-Source-Technologien entwickelte
Redaktionssystem. Doch mit dem Magazin treffen die ambitionierten Pioniere einen Publikumsnerv: Sie
schaffen den ersten Print-Titel zum Thema Open Source
 weltweit.

Und dann geht´s zackig weiter bergauf. Gleich zu Beginn gibt’s einen Förderpreis von Hannoverimpuls und das erste eigene Büro am Expo Plaza auf dem Messegelände kann bezogen werden. Fünf Jahre später ziehen zehn Mitarbeiter in ein nagelneues Office im Herzen Hannovers.

Zu dieser Zeit sind sowohl das Print-Magazin als auch die Online-Plattform t3n.de längst eine der wichtigsten Informationsquellen für Webworker aller Branchen geworden. Und 2018? Über 100 Frauen und Männer – knapp 70 feste und 30 freie – werkeln mittlerweile jeden Tag mit voller Leidenschaft für t3n – dem Magazin und Netzwerk für eine bessere digitale Zukunft.

Der Trend sagt anderes

„Eigentlich spricht der Trend am Print-Markt deutlich gegen uns“, erzählt CEO Andy Lenz dem „Weitblick“. „Doch wir kennen durch Leserumfragen die Meinung unserer Community sehr gut – und wissen daher, dass auch digitale Pioniere die Abgeschlossenheit eines Print-Hefts sehr zu schätzen wissen. Gerade in einem so rasanten Umfeld sehnen sie sich manchmal nach Langsamkeit, Konzentration und Ruhe. So skurril es für einen Digital-Titel klingt: Wir finden es bei aller Begeisterung für Innovation und Technik auch weiterhin wichtig, dass unsere Leser auch ohne Logins, Links, Popups und Fettfinger auf dem Bildschirm einen Raum für neue Gedanken finden. Und das ist unser gutes, altes Print-Magazin.“

Der Vater des Erfolgs hat aber auch andere Gründe: Zum einen erscheint das Magazin nur vier Mal im Jahr. Diese Verknappung sei bewusst gewählt und führe letztlich dazu, dass t3n einen sehr hohen Qualitäts-
filter anwenden müsse, heißt es. Mit anderen Worten: Die Redaktion lässt nur Themen zu, die relevant erscheinen. Ein anderer Grund ist die bunte Themenmischung. Als das erste Heft 2005 erschien, gab es noch kein iPhone. Heute beschäftigen sich Leser mit Themen wie Blockchain und Virtual Reality. Zweifellos hat sich auch die inhaltliche Ausrichtung in dieser kurzen Zeitspanne extrem verändert. Das Medium sei als eine Art Nerd-Magazin für Webentwickler und Typo3-Enthusiasten gestartet. Über die Jahre hinweg hat man die Ausrichtung dann immer stärker verändert, das Magazin deutlich zugänglicher gemacht und den Themenfokus erweitert. Beispielsweise kamen Social Media, Online-Marketing, E-Commerce, Start-ups dazu und zuletzt Themen um digitale Arbeit und Karriere.

Print oder Online?: Keine Frage

Print läuft, aber das bedeutet für die immer noch  hungrigen Macher aus Hannover logischerweise nicht, dass an der Online-Plattform gespart wird – ganz im Gegenteil: „Auch auf t3n.de geben wir weiter maximal Gas, um unsere Leser jeden Tag mit Nachrichten, Analysen, Reportagen und Meinungen auf dem Laufenden zu halten und sie in unserem neuen Pioneers Network zu vereinen. Aus unserer Sicht sind beide Säulen extrem wichtig, das zeigt auch die tolle Entwicklung auf fünf Millionen Visits über die letzten Jahre. Wir wachsen kontinuierlich und sehr organisch – und wir haben sowohl im Print- als auch im Online-Bereich nicht vor, damit aufzu- hören“, verspricht Andy Lenz.

Ein Digitalmagazin in gedruckter Form? Das geht heutzutage doch gar nicht mehr!

Von wegen, sagen die Macher von t3n. Und behalten Recht dank eines leidenschaftlichen Teams an den Computertasten und einer wissbegierigen Leserschaft.

Mit Print ist das so eine Sache geworden. Gratisnachrichten im Netz und Überflutung im TV haben die Lesegewohnheiten der Menschen verändert. Das Rauschen im Blätterwald lässt folglich immer stärker nach und die Totengräber des gedruckten Wortes haben schon vor vielen Jahren ihre schwarzen Anzüge an. Aber – aufgepasst – es kann auch ganz anders laufen.

Aufbruch in
Digitale Welten

Mit Avataren und Virtual
Promotern zum Erfolg

Johannes Trîger_Portrait

Dr. Johannes Tröger, geb. 1980 in Köln, arbeitete nach Abschluss des Studiums zunächst als Dozent an der Universität Bonn. Im Jahr 2014 wechselte er nach Erlangung der Promotion zur AMERIA AG, wo er in verschiedenen Positionen in Marketing und Vertrieb tätig war, bevor er als Senior Vice President die Bereiche Strategie und Business Development übernahm. Im Interview spricht er über Digitale Transformation und innovative Lösungen, die echte Mehrwerte für Kunden schaffen.

© istock/Devrimb
© istock/Devrimb

Herr Tröger, Sie sind Senior Vice President Strategy & Business Development der Ameria GmbH, Innovationsführer in der Digitalisierung der stationären Fläche. Können Sie uns erklären, was dahintersteckt?

Lange Zeit ging es bei Digitalisierung im Handel vor allem um die Optimierung des Onlinehandels und der entsprechenden Customer Experience. Das Erlebnis auf der stationären Verkaufsfläche geriet dabei immer weiter aus dem Blick. Hier und da wurde vielleicht noch in Kassensysteme oder Warenwirtschaftssysteme investiert, nicht aber in die Digitalisierung der Kundenansprache. Zwei Erkenntnisse haben sich aber in den letzten Jahren durchgesetzt: Die stationäre Fläche wird weiterhin in allen Bereichen wichtig bleiben, aber sie muss sich verändern. Kunden erwarten heute persönliche Ansprache, spezialisierte Beratung, ein begeisterndes Erlebnis und den nahtlosen Übergang zwischen verschiedenen Kanälen. Entscheidend ist, dass die angebotenen Lösungen in den jeweiligen Kontext passen und einfach zu betreiben sind. Das gleiche gilt übrigens für Events, Kongresse und Messen, auch hier steigt die Bedeutung der digitalen Ansprache und der Automatisierung z.B. der Leadgenerierung.

Als erstes gemeinsames Projekt mit der m:con hat Ameria für die Gäste des Rosengartens eine interaktive Stele installiert. Hier kann der Besucher neben Selfies auch Informationen zum Haus abfragen. Perspektivisch ist ein Avatar, welcher die Fragen der Besucher erläutert, fest eingeplant. Können Sie uns etwas mehr zu diesem Projekt und der weiteren Entwicklung verraten?

Geplant ist ein weiterer Ausbau des Angebotes, da Mitarbeiter und Aussteller durch wiederholten Kontakt ein immer besseres Verständnis für die Innovationskraft unserer Lösung entwickeln. Gemeinsam werden so immer wieder neue Wege erarbeitet, Information auf eine eindrucksvolle Weise zu präsentieren. Zudem arbeiten wir natürlich ständig an der technischen Weiterentwicklung, so dass Virtual Promoter noch interaktiver wird und genauer auf die Bedürfnisse der Besucher eingehen kann. Nicht jeder Besucher interessiert sich für die gleichen Inhalte, eine weitere Individualisierung ist also ganz klar das Ziel.

Mit der Digitalisierung stationärer Flächen können beispielsweise das Serviceangebot und das Kunden-
erlebnis nachhaltig verbessert werden. In welchen Bereichen sehen Sie die Stärken der stationären Digitalisierung?

Die Stärken der Digitalisierung liegen in verschiedenen Bereichen. Mit digitalen Angeboten lassen sich zum einen Prozesse verbessern. Zudem lässt sich die Beratung verbessern. Die Individualisierung von Angeboten, die im eCommerce schon normal geworden ist, lässt sich durch digitale Lösungen auch auf die Fläche übertragen. Entscheidend ist aber noch ein weiterer Aspekt, der oft unterschätzt wird: Kunden und Besucher erwarten heute mehr denn je ein spannendes und überraschendes Erlebnis, dass unterschiedliche Touchpoints kreativ und nahtlos verbindet. Das zeigen alle einschlägigen Studien, aber auch die persönliche Erfahrung. Der Erwerb von Produkten und Services steht nicht mehr so im Vordergrund. Hier können interaktive Lösungen wie Augmented Reality oder Virtual Reality einen echten Mehrwert schaffen.

Das Rad wird nicht ständig neu erfunden. Auch im IT Sektor wird auf Bestehendem aufgebaut und dieses weiter optimiert. Daneben sind smarte Lösungen oftmals neben der Innovation im IT Bereich vom Fortschritt anderer Bereiche, wie der Physik oder Chemie abhängig. Wo stoßen Sie derzeit noch auf Grenzen?

Die Grenzen sind oft gar nicht technischer Natur, sie liegen mehr in der Natur des Menschen. Digitale Transformationsprozesse verlangen nicht nur Investitionen, sondern auch die Bereitschaft der Firmen und ganz konkret ihrer Mitarbeiter, sich auf Wandel einzulassen. Ein typisches Problem ist, dass die Zentrale ein Projekt anstößt, aber vergisst, die Mitarbeiter auf der Fläche einzubinden, auf deren Erfahrungen zu hören und zu verdeutlichen, was das Ziel ist. Zudem müssen Angebote natürlich auch immer auf den Endkunden zugeschnitten sein. Je nach Land werden manche Lösungen, die technisch möglich sind, aus verschiedenen Gründen einfach nicht oder noch nicht angenommen. Die technische Entwicklung ist auf jeden Fall oft schon weiter als das, was wir im konkreten Einsatz sehen.

Eines Ihrer Geschäftsfelder ist die digitale Optimierung stationärer Liveauftritte von Unternehmen auf Messen. Gibt es neben den aktuellen Trends wie Virtual Reality oder IOT weitere digitale Elemente, die Sie empfehlen würden?

Die Auswahl von digitalen Elementen bei Veranstaltungen und Messen muss immer auf den Kontext und den Aussteller abgestimmt sein. Erst wenn man versteht, was man erreichen will – Aufmerksamkeit, Erklärung von komplexen Produkten, Leadgenerierung, ein Erlebnis für den Besucher zum Beispiel – können die geeigneten digitalen Lösungen zur Zielerreichung ausgewählt werden. Bei der Erklärung komplexer Produkte eignet sich zum Beispiel Augmented Reality hervorragend. Der Mitarbeiter bleibt mit dem Besucher im direkten Kontakt, kann aber viel genauer auf Details eingehen. Bei großen Messeständen mit verschiedenen Produkten oder Services eigenen sich Beacons, die dem Besucher einen selbständigen Rundgang ermöglichen. Interaktive Screens wie Virtual Promoter schaffen Aufmerksamkeit und generieren Leads.   

Welche Vorteile generiert ein hybrider Messeauftritt für Kunden und Veranstalter?

Messegesellschaften konkurrieren um Besucher und Aussteller und vielerorts entstehen neue Veranstaltungsräumlichkeiten. Mit digitalen Lösungen können sich Veranstalter abheben und ihren Kunden einen Mehrwert bieten. Aussteller erhalten durch hybride Auftritte mehr Aufmerksamkeit, können ihre Produkte und Services besser erklären und generieren so mehr Kontakte – und qualitativ hochwertige Kontakte sind am Ende die Währung, in der der Erfolg eines Auftrittes gemessen wird.

Man hört an jeder Ecke Digitalisierung und Prognosen dazu, wie sie unser Leben verändern wird. Das hat auch seine Berechtigung, da sich die Parameter in den letzten fünfzehn Jahren durch digitale Hilfsmittel grundlegend verändert haben. Abseits der Entwicklung und Trends – wo sehen Sie Nachholbedarf? In welchen Bereichen können vergleichsweise einfache digitale Lösungen entscheidenden Fortschritt bewirken?

Nachholbedarf besteht im Grunde in allen Bereichen, vor allem aber in der Kundenansprache. In vielen stationären Geschäften schätzen die Kunden zum Beispiel die Beratung, müssen aber oft zu lange warten oder sind durch eigene Recherchen besser informiert als das Verkaufspersonal. Da lässt sich durch die Ausstattung des Personals mit Tablets Abhilfe schaffen, aber auch durch relativ einfach zu implementierende Lösungen, mit denen der Kunde sich schon einmal selbst informieren kann. Zudem können digitale Lösungen das Personal von gewissen Routinetätigkeiten entlasten, so dass mehr Zeit für eine intensive Beratung bleibt. Ein schönes Beispiel habe ich vor einiger Zeit in der Düsseldorfer Filiale eines Modehändlers entdeckt.
Dort kann das Personal in der Schuhabteilung über das Smartphone mit dem Lager Kontakt aufnehmen. Die gewünschten Modelle werden dann sofort gebracht. So kann sich das Personal auf der Fläche ganz dem Kunden widmen und verschwindet nicht immer wieder minutenweise von der Bildfläche.

Da die Neugier doch überhand behält, kommen wir um eine Prognose zum Ende hin nicht herum. Wenn Sie einen Blick in Zukunft werfen, wie gestaltet sich die stationäre Digitalisierung? Sind wir in fünf Jahren überall von Avataren umgeben?

Auf der Seite der Prozesse rechne ich mit einer weitgehenden Automatisierung durch digitale Lösungen. Dass nur noch Avatare auf der Fläche stehen, halte ich aber für wenig wahrscheinlich. Das kann meines Erachtens auch nicht das Ziel sein. Systeme, die direkt auf den Kunden und seine individuellen Bedürfnisse eingehen, werden mit Sicherheit zunehmen und intelligenter werden, aber der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch wird weiterhin eine hohe Bedeutung haben. Es geht nicht darum, den Menschen auf der Fläche zu ersetzen, sondern um die beidseitige Optimierung von Angebot, Beratung und Erlebnis. Zudem wird die Verknüpfung der verschiedenen Kanäle immer nahtloser funktionieren.

Das Interview führte Leif van Skyhawk

News und Events

Ella & Louis ∙ Music & Bar

Jazzclub im Congress Center Rosengarten eröffnet

Gemeinsam mit dem Mannheimer Jazz-Musiker Thomas Siffling
als musikalischem Kurator und dem Dorint
Kongresshotel Mannheim als Gastronomiepartner hat die m:con – manheim:congress GmbH im September 2018 das „Ella & Louis“ eröffnet. Der Jazzclub mit Bar entstand in den ehemaligen Räumlichkeiten des „Fire & Fun“ und möchte zukünftig einer alten Mannheimer Tradition eine neue Heimat geben.

Mit der Eröffnung von ‚Ella & Louis‘ wird die Bedeutung der Musikstadt Mannheim erneut gestärkt. Der Club steht in einer langen Tradition in der Quadratestadt, deren lebendige Jazz-Szene schon in den 1950er Jahren weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlte.

Das „Ella & Louis“ ist eine große Bereicherung für Mannheim und den Rosengarten. Der Club ist nicht nur ein neues kulturelles Glanzlicht in der Region, sondern stärkt gleichzeitig den Kongressstandort Mannheim:
Mit dem Jazzclub als ergänzende Veranstaltungslocation gewinnt der Rosengarten ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Neben regelmäßigen
Jazz- und Clubkonzerten bei einer Kapazität bis zu 199 Personen steht der
neue Raum zukünftig auch für Abendveranstaltungen, Tagungen aber auch für interaktive Veranstaltungsformate wie Barcamps, Fishbowls oder Science Slams für bis zu 120 Personen zur Verfügung.

Gemeinsam mit dem Dorint Kongresshotel Mannheim sollen darüber hinaus auch kulinarische Schwerpunkte gesetzt und regelmäßig neue, regionale Entdeckungen präsentiert werden.

Sie wollen das Ella&Louis für Ihre Veranstaltung buchen?
Sprechen Sie uns an! contact@mcon-mannheim.de
weitere Informationen:
www.mcon-mannheim.de/ellalouis

Meet.Talk.Enjoy
Eventcouch der DHBW Mannheim

Neues Branchenevent vernetzt Unternehmen und Duale Hochschule

In diesem Jahr hat erstmals die „Eventcouch“, das neue Netzwerktreffen des Studiengangs Messe-, Kongress und Eventmanagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim stattgefunden.

Unter dem Motto Meet.Talk.Enjoy trafen sich zahlreiche Experten aus der Event- und Veranstaltungsbranche im Showroom des dualen Partners epicto GmbH in Edingen-Neckarhausen. Auch die m:con ist Ausbildungspartner der DHBW und hat gerne zur logistischen Unterstützung des Events beigetragen, an dem auch Studierende der m:con mitgearbeitet haben.

Die Ziele des Afterwork-Events: sich über aktuelle Trends austauschen, bestehende Kontakte pflegen und neue knüpfen. Der Auftakt ist gelungen – weitere Termine folgen.

Als Highlight des Abends nahm Jennifer Kettemann, Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen auf der knallroten Eventcouch Platz. Im Interview erzählte sie über ihre Zeit als Studentin an der DHBW sowie ihren beruflichen Werdegang bis hin zur Geschäftsführerin in einer Männer-Domäne. Menschen, die vor neuen Herausforderungen stehen, insbesondere jungen Frauen gab sie folgenden Tipp: „Traut euch selbst mehr zu. Seid mutig, seid offen!“

Weitere Informationen zur „Eventcouch“ auch online unter www.eventcouch.de

Internationale Event- und Congress
Akademie (IECA)

Lehrgang zum International Event Organiser (IHK) in neue Runde gestartet

Am 05. Oktober 2018 startete der 15. Kurs-Jahrgang im Lehrgang „International Event Organiser (IHK)“ an der IECA. Gemeinsam mit Frank Bullerkotte, IHK Rhein-Neckar, begrüßten m:con Geschäftsführer Bastian Fiedler und IECA-
Projektleiterin Isabelle Zwingenberger die Teilnehmenden im Congress Center Rosengarten.

Bei der einjährigen nebenberuflichen Weiterbildung zum International Event Organiser (IHK) an der IECA werden die Teilnehmenden innerhalb von zwölf Monaten berufsbegleitend an 17 Wochenenden in allen Bereichen der Kongress-, Event- und Tagungsbranche von Experten ausgebildet.

Es gibt kein vergleichbares Angebot, das den Kriterien einer so praxisorientierten und vollständigen Ausbildung im Eventbereich gerecht wird. Insbesondere die fachliche Themenaufbereitung anhand von Projekten und konkreten Fallbeispielen ist sehr wichtig. So bekommen die Kursteilnehmenden nicht nur theoretischen Input, sondern planen außerdem gemeinsam eine Veranstaltung. Die Kurswochenenden finden in Mannheim, aber auch an anderen euro-
päischen Standorten, wie zum Beispiel Wien, statt.

Das m:con Team wünscht allen Teilnehmenden viel Spaß und ein erfolgreiches IEO-Jahr.

Sie wollen auch als Eventmanager durchstarten?
Jetzt informieren: www.ieca-mannheim.de

m:con Benefiz-Golfturnier

40.000 Euro zugunsten der Kinderkrebsforschung

Wenn auch Sie das Neuroblastom-Projekt fördern möchten:

Empfänger: Medizinische Fakultät Mannheim
IBAN: DE40600501010004616342 BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: Projektnummer 784368

Bereits zum neunten Mal in Folge fanden sich rund 110 Golfer und Schnupperkurs-Besucher für den guten Zweck im Golf Club St. Leon-Rot ein. Ziel des m:con-Benefizgolfturniers ist es, die Neuroblastom-Forschung am Uniklinikum Mannheim nachhaltig zu unterstützen.

Gemeinsam mit den prominenten Schirm- herren des Projekts, dem Kölner Tatort-Team um Klaus J. Behrendt und Joe Bausch, verbrachten die Teilnehmenden den Tag auf dem Golfplatz. Mit einer finalen Spenden-summe von 40.000 Euro fand der Tag im Anschluss seinen Höhepunkt im Rosengarten.

Auch die Erlöse aus der Charity-Versteigerung am Abend fließen in die Summe mit ein. Neben Werken von Ralf Hempel und Martin Häusler kam unter anderem eine außer- gewöhnliche Luxuskreuzfahrt unter den Hammer, die Sabine Vondran von der TUI Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt hat.

m:con Geschäftsführer Johann W. Wagner betont: „Die Arbeit von Prof. Schroten und seinem Team ist nicht hoch genug einzuschätzen. Wir sind froh und stolz, diese so nachhaltig unterstützen zu können. Wir wollen auch in Zukunft unsere soziale Verantwortung ernst nehmen und erfüllen.“

„Die Kinderonkologiestation der Uniklinik Mannheim und ihre kleinen Patienten sind uns und den Schirmherren über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Dass wir einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Teams und Prof. Schroten im Kampf gegen das Neuroblastom leisten können, macht uns sehr glücklich. Ganz besonders freut es uns, dass durch die Spendeneinnahmen finanzierten Forschungs- ergebnisse nun auch erstmals in wissen- schaftlichen Publikationen veröffentlicht werden.“ , ergänzt Geschäftsführer Bastian Fiedler. „Wir freuen uns schon sehr auf das 10-jährige Jubiläum im nächsten Jahr“, gibt er einen Ausblick in die zukünftige Zusammenarbeit. Die m:con bedankt sich bei allen Partnern und Unterstützer für Ihr wertvolles Engagement.

Congress Center Rosengarten

Gewinner des Location Awards 2018


Das Congress Center Rosengarten war nicht nur unter den drei Finalisten in der Kategorie „Eventlocations für Kongresse und Conventions“ für den Location Award 2018, sondern wurde am 29.10.2018 als einer der herausragendsten Veranstaltungsorte in Deutschland ausgezeichnet. m:con Geschäftsführer Bastian Fiedler nahm mit Thorsten Frank, Lorena Liebholz und Sabrina Bederke den Preis stellvertretend für das m:con Team entgegen.

„Ein sehr emotionaler Moment für uns“, so Bastian Fiedler. „Wir nehmen den Award mit zurück nach Mannheim, zu 110  hochmotivierten Mitarbeitern, die es tagtäglich schaffen, die Quadratestadt zur Kongressstadt aufleben zu lassen.“

Besonderer Dank gelte dem „10 Minute Man“ Johannes Dumm, der die Anfrage des Location Award Mystery Shoppers innerhalb von 10 Minuten mit einem überzeugenden Angebot beantwortete.

Auch Bürgermeister Michael Grötsch zeigt sich begeistert: „Als Aufsichtsratsvorsitzender der m:con – mannheim:congress GmbH freue ich mich über diese Auszeichnung, die zeigt, welchen Stellenwert der Rosengarten innerhalb Deutschlands hat. Bundesweit als beste Eventlocation für Kongresse ausgezeichnet zu werden, ist Motivation und Aufgabe zugleich.

Der detaillierte Nominierungsprozess und die Auswahl aus insgesamt 500 Einreichungen ist ein Zeichen, dass die m:con in vielen Bereichen gut aufgestellt ist und Mannheim sich als Kongressstadt einen hervorragen

den Ruf erarbeitet hat.“ Anstatt sich aktiv zu bewerben, wurden die Nominierten in diesem Jahr erstmals von Veranstaltungsexperten bestimmt. Damit setzt der Location Award 2018 neue Maßstäbe. Mittels eines Punktesystems wertete die Jury alle Empfehlungen aus und nominierte zunächst die drei besten Eventlocations in der jeweiligen Kategorie. Unter den Nominierten waren neben dem Congress Center Rosengarten noch die OsnabrückHalle, sowie das Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden. Diese Finalisten wurden bis zur endgültigen Jurysitzung am 28. September 2018 von mindestens einem Jurymitglied persönlich besucht.

Am 19. September 2018 durfte sich der Rosengarten Location Award Jurorin Karin Leiste in all seinen Facetten präsentieren. Bei der Hausführung wurde auch der neue Jazzclub Ella&Louis vorgestellt.

Mit dem Location Award werden jedes Jahr die besten Veranstaltungsorte Deutschlands prämiert. Initiator der Auszeichnung ist fiylo ®, Betreiber führender Onlineportale für Eventlocations, Event-Hotels und -Dienstleister.

Das Congress Center Rosengarten erlaubt für jedes Vorhaben die passende Umsetzung. Das Traditionshaus bietet einen kreativen Raum für Wissenschaft und Wirtschaft, Begegnungen und Kommunikation. In der Architektur des Hauses im Herzen der Metropolregion treffen Tradition und Moderne aufeinander. Mehr als 400.000 Besucher erleben hier jährlich bei Hauptversammlungen, Großkongressen, Events und Konzerten eine individuelle Inszenierung der einzigartigen Location.

In der Garderobe mit

Wolfgang Niedecken

Herr Niedecken, Sie waren auch während Ihrer letzten Tournee im Rosengarten zu Gast. Ein besonderes Sahnehäubchen war Ihr gemeinsamer Überraschungs- auftritt mit Xavier Naidoo, mit dem Sie ja hier in Mannheim während der Vorbereitungen zu „Sing my Song“ zusammengearbeitet haben. Dürfen wir wieder mit solch einem Highlight rechnen?

(lacht) Schauen wir mal, solche Sachen zieht man gewöhnlich aus dem Hut. Hier gibt es ja kein Vier-Jahres- Planung; lass mal gucken, was so passiert. Dadurch, dass wir mit den drei Bläsern von „Grosch’s Eleven“, also der Band, die auch bei „Sing my Song“ die einzelnen Interpreten begleitet und im Übrigen aus Mannheim kommt, unterwegs sind, gibt es bestimmt noch viele weitere Möglichkeiten, was alles passieren könnte. Also mal sehen, was passiert, es bleibt spannend. Ich weiß wirklich noch nichts. Aber klar ist Xavier immer herzlich willkommen, auf jeden Fall!

Sie waren für Ihr aktuelles Album „Reinrassije Strooße- kööter“ in New Orleans im Studio. Hier haben Sie, begleitet von einem Kernquartett um Leonhard Cohen-Bassist Roscoe Beck sowie zahlreichen lokalen Musikern Ihre neuen Songs eingespielt. Wie war New Orleans?

Ja, das war ein Erlebnis! Also, alles was mir die Musiker damals in Woodstock erzählt haben, bei meinem vorletzten Solo-Album, stimmte tatsächlich. Es war eine gute Entscheidung, nach New Orleans zu gehen. Ich bin im vergangen Jahr sogar zweimal in New Orleans gewesen, einmal für mein Album und dann nochmal für diesen Fünfteiler über Bob Dylan für Arte. Ich lauere seither immer auf eine weitere Gelegenheit, warum
ich beruflich nochmal an den Mississippi fliegen müsste
 (lacht). New Orleans ist definitiv meine neue Lieblingsstadt.

Und warum ist das so?

Es ist die Gesamtstimmung, man guckt sich diese Häuser an, die Natur, der mächtige Fluss – es ist die Atmosphäre in der Stadt, die so beeindruckt. Und erst die Menschen …

Da bestellst du dir ein Taxi, setzt dich da rein und der Fahrer fragt erstmal, was du denn in New Orleans machst. Dann erzählst du, dass du eine Platte aufnimmst – und schon geht es los: „Was, ein Musiker bist Du, super, ich bin auch einer“, und dann spielt er dir seine Musik vor. Natürlich will er auch wissen, mit wem ich spiele, wo ich die Platte aufnehme und solche Sachen. Und klar kennt er das Studio – ein Sensationsstudio, das sich in einer ehemaligen Kirche befindet. Dann lernt man noch die lokalen Musiker kennen, mit denen man arbeitet, und die wiederum haben jede Menge eigener Ideen fürs Album. So habe ich zum Beispiel das Waschbrett, das Metalwashboard, kennengelernt, das hängt sich der Spieler wie so eine Art Ritterrüstung vor die Brust. Oder das Zydeco- Akkordion – also wir hatten einen Zydeko-Spieler, der war sensationell. Ganz, ganz großes Kino. Wirklich, ich bin immer noch ganz geflasht.

Zurück zum Rosengarten: Sie haben mal gesagt, dass Sie bei Konzerten stets die Gesichter Ihrer Zuhörer im Blick haben. Sollten wir unseren Besuchern raten, sich Tickets in der ersten Reihe zu kaufen?

(lacht) Also ich lasse mir die Scheinwerfer immer so einstellen, dass ich möglichst weit in die Halle hineingucken kann. Das ist ganz wichtig für mich, ich will doch wissen, für wen ich spiele. Dadurch lerne ich ganz viel über die Leute und bekomme neue Einsichten, die ich manchmal auch gleich beim nächsten Konzert verwerten kann. Man lernt immer wieder Neues.

Es heißt, Sie spielen gerne im Rosengarten?

Ich mag den Rosengarten sehr gern, er bietet eine ideale Situation, von der Größe, der Bühne, der Technik bis hin zum Back-Stage-Bereich. Ich mag die ganz großen Hallen nicht besonders. Aber natürlich müssen wir in der Kölnarena spielen. Sonst heißt es nachher, wir kriegen die nicht mehr voll. Aber danach geht es dann für die Zusatzkonzerte in die Peripherie. Darauf freuen wir uns immer besonders.

„Ich will doch wissen, für wen ich spiele“

Der Musiker und BAP-Gründer Wolfgang Niedecken mag kleinere Hallen sehr. Auf BAP-Fans wartet eine große Überraschung: Erstmals in der über 40-jährigenBandgeschichte begleitet ein dreiköpfiger Bläsersatz die legendären Kölschrocker. Über die Hälfte des neuen Live-Programms wird dabei von den Bläsern der Mannheimer Band Grosch’s Eleven aufgemischt. Ein Song, der auf jeden Fall dabei sein wird, ist „Et ess, wie’t ess“, eigentlich ein Riff-betontes Lied, dass Niedecken mit US-Sessionprofis für sein jüngstes Solo-Album „Reinrassije Strossekööter – Das Familienalbum“ in New Orleans mit Bläsern neu eingespielt hat. Außerdem dabei: BAP-Klassiker aus allen vier Jahrzehnten, bei denen ordentlich gerockt wird. Das ist dem 67-Jährigen sehr wichtig, „denn ich habe von Befürchtungen gehört, dass wir zu beschaulich werden könnten. Da kann ich Entwarnung geben.“

NIEDECKENS BAP war am 21.10.2018 im Rosengarten zu Gast. Weitere Events des Veranstalters unter www.semmel.de

© Ralf Juergens

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Redaktion
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Fotos

Titel: iStock/Rost-9D, hanohiki, Wenjie Dong | Seite 16/17: iStock/hanohiki, Zodchiy, aurielaki, opico, Yulia Ogneva, grimgram, DStarky, SPD Mannheim,

Ben van Skyhawk, Location Award, t3n

Druck
abcdruck GmbH

Verantwortlich
Johann W. Wagner,
Bastian Fiedler (m:con)

ePaper
Reinshagen & Hartung GmbH
www.reinshagen-hartung.de
info@reinshagen-hartung.de

Ausgabe 10 | 2018
Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehalten.

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